Ein Hauch von Indien schwebte am Samstagmorgen, 15. Juni 2024 durch den Pfarreisaal. Sechs indische Tänzer und Tänzerinnen führten in ihren farbenprächtigen Kostümen einen anmutigen Tempeltanz vor. Unter der Anleitung des Jesuitenpaters Saju erzählten sie tanzend, mit Handgesten, Körperhaltung und Mimik eine Geschichte aus der indischen Götterwelt. Danach tanzte die Gruppe den Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi und den bibllischen Pfingstbericht.
Der Leiter der Gruppe, Pater Saju, führt in der Nähe der indischen Stadt Kalkutta seit gut 25 Jahren eine Schule für Tanz und Kunst. Damit stärkt er das Selbstbewusstsein von Kindern aus der untersten Gesellschaftsschicht, ermöglicht ihnen eine Ausbildung und erhöht ihre Chancen der Armut zu entkommen.
Auch hat es sich P. Saju zur Aufgabe gemacht, Elemente aus dem indischen Tempeltanz christlich umzudeuten und auf seine einmalige Art biblische Geschichten den Zuschauern und Zuschauerinnen tanzend ins Herz zu tragen. So geschehen am 15. Juni im Menzinger Pfarreizentrum, wo P. Saju mit seinem Ensemble durch die tänzerische Darstellung des Heiligen Geistes, dessen Hauch in die Herzen der Anwesenden wehen liess.
Marek Steiskal
Am Samstag, 15. Juni 2024 wird der indische Jesuitenpater Saju in der Pfarrei Menzingen zu Gast sein. Er verbindet christliche Spiritualität mit klassischem indischem Tanz. Tanzend ermöglicht er einen neuen Zugang zum Gewohnten und öffnet zugleich den Blick für eine andere Kultur.
Bei seinem Besuch tanzt Pater Saju eine indische Mythologie und den biblischen Pfingstbericht. Als Dolmetscher – auch zwischen den Kulturen – wird Pater Toni Kurmann amten. Letztlich aber lebt die Begegnung von der Mimik, Gestik und vom Tanz.
Ort: Pfarreizentrum «Vereinshaus» Menzingen
Datum: Samstag, 15. Juni 2024
Zeit: 10.00 Uhr
Kosten: Freiwillige Kollekte
Nach dem ca. stündigen Tanzvortrag sind alle Teilnehmenden zur persönlichen Begegnung bei Kaffee und Zopf eingeladen. Herzlich willkommen.
Der Fronleichnamsgottesdienst vom Donnerstag, 30. Mai wird in der Pfarrkirche gefeiert. Beginn ist um 9:00 Uhr.
Anschliessend an den Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro ins Pfarreizentrum eingeladen.
18 Kinder konnten am Sonntag, 5. Mai zum ersten Mal die Kommunion empfangen. Es war ein wunderbares Fest.
Möge dieser Festtag den Kindern in bester Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihnen und ihren Familien alles Gute auf ihrem Glaubens- und Lebensweg.
Pfarreiteam Menzingen
Im Monat Mai wird Maria, die Mutter Jesu, in besonderer Weise verehrt. In Maiandachten wird über ihre Rolle in der Heilsgeschichte nachgedacht. Mit dem Rosenkranz und anderen Gebeten wird um ihre Unterstützung und Fürbitte gebeten. Auf dem Menzinger Pfarreigebiet werden die Gläubigen zu drei Marienandachten eingeladen:
Samstag, 4. Mai, 19:00 Uhr – der Gottesdienst in Finstersee wird als Maiandacht begangen.
Mittwoch, 15. Mai, 19:00 Uhr- die LiturgieOase der Frauen Menzingen laden in die Wendelinskapelle im Stalden ein.
Sonntag, 26. Mai, 19:30 Uhr – der Gottesmutter wird in der Bartholomäuskapelle im Schönbrunn gedacht.
Herzlich willkommen!
Am Sonntag, 5. Mai, feiern 18 Kinder in der Pfarrkirche ihre Erstkommunion. Im Religionsunterricht und in verschiedenen ausserschulischen Anlässen haben sie sich auf diesen Tag vorbereitet. Und nun ist es soweit:
Bei trockenem Wetter werden die Kinder in einer kleinen Prozession von der Schützenmatt zur Kirche gehen. Hierbei werden sie von der Musikgesellschaft begleitet.
Folgende Kinder feiern am 5. Mai in Menzingen ihre Erstkommunion:
Robin Abegg, Lena Baumgartner, Damian Birchler, Sara Blattmann, Goncalo da Cunha Soares, Emilio Dietschweiler, Phoenix Higgs, Livia Kilchmann, Patrik Pruginic, Patrik Nushi, Nora Nussbaumer, Lukas Ritz, Joel Röllin, Sara Röllin, Patricia Schnider, Emma Seefried, Marc Staub, Melina Stocker
Wir wünschen den Kindern und ihren Familien einen unvergesslichen Festtag und alles Gute auf
ihrem Glaubens- und Lebensweg.
Der Tod ist wie eine Tür. Vom Hier ins Dort. Manchen steht sie weit offen. Andere müssen sich mühsam hindurchzwängen. Aber jeder muss einmal hindurch.
Nur wenigen ist es gegönnt, schon in dieser Welt einen kurzen Blick hinter diese Tür zu werfen. Mystikern. Sterbenden. Und manchmal sogar Trauernden. So wie damals, als die Frauen ins Dunkel des Grabes schauten. Und was sie sahen, war Licht.
An Ostern feiert die Christenheit den Glauben an das Leben und an das Licht hinter der Tür. Mehr noch: An Ostern feiern WIR die Botschaft jener, denen sich die Tür ein Spalt breit geöffnet hat – die Botschaft, dass der Tod nicht das Ende ist. Frohe Ostern!
Christof Arnold
In diesem Jahr wurde die neue Menzinger Osterkerze von Nicole Schmid, einer jungen Frau aus Neuheim, gestaltet. Sie zeigt einen Baum, der zu blühen beginnt. Die ausladenden Äste erinnern an ein Kreuz. Die Sonne scheint durch die Mitte des Baumes hindurch.
Die Symbolik des Bildes erinnert an das aufbrechende Leben im Frühling, an den anbrechenden Tag am frühen Morgen und an den Christenglauben, wonach Jesus nach seinem Tod am Kreuz von Gott in neues Leben gerufen wurde.
Auch in diesem Jahr dürfen die Mitfeiernden der Ostergottesdienste eine Heimosterkerze mit nach Hause nehmen.
Christof Arnold
Das Suppenzmittag nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche war wiederum ein schöner Erfolg. Der Gewinn von Fr. 1’945.00 kann der «Fastenaktion» und «HEKS – Brot für alle» überwiesen werden. An dieser Stelle sei allen Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäckern sowie allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich gedankt.
Vorstand Frauen Menzingen
«Uf Entdeckigsreis». Unter diesem Titel steht die ökumenische Chinderfiir vom Samstag, 9. März um 15 Uhr. Vom Keller bis zum Kirchturm werden das Reformierte Chileli und die Katholische Kirche erkundet. Anschliessend gibt es ein Zvieri für alle. Die Feier ist für Kinder ab ca. 3 Jahren mit ihren Familien und beginnt im reformierten Chileli.
Barbara Baumann, Doris Baumann und Bettina Landolt freuen sich auf euch!