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Traditionsgemäss stehen im Februar verschiedene Segnungen an: Am 2. Februar (Maria Lichtmess bzw. Darstellung des Herrn) werden im Gottesdienst Kerzen gesegnet. Dieser Brauch geht auf eine uralte Lichterprozession der Kirche in Rom zurück, die an dem Tag abgehalten wurde.
Einen Tag später – am 3. Februar – wird im Gottesdienst dem Heiligen Blasius gedacht. Dieser soll im 4. Jahrhundert einen Jungen vor dem Ersticken gerettet haben. Entsprechend wird Gott auf seine Fürsprache hin gebeten, jene vor Halskrankheiten zu schützen, die den Blasiussegen empfangen.
Am 5. Februar schliesslich wird die Heilige Agatha verehrt. Sie gilt als Patronin der Feuerwehrsleute und gegen Hungersnot. Am Agathatag wird deswegen im Gottesdienst Brot und die Feuerwehr für ihren Dienst gesegnet.
Natürlich sind die oben genannten Segnungen auch den Menzingerinnen und Menzingern lieb und wichtig. Deshalb werden in den Gottesdiensten vom Samstag, 3. Februar, in Finstersee und vom Sonntag, 4. Februar in der Pfarrkirche mitgebrachte Kerzen und Agatha-Brote gesegnet. Am Schluss können die Gläubigen zudem den Blasiussegen empfangen. Zudem wird am Sonntag ein besonderer Segen über die Feuerwehrleute gesprochen. Herzlich willkommen.

Die Pfarreien Menzingen und Neuheim bieten vom 11. bis 16. März 2024 eine Fastenwoche an. Der Fastenkursleiter Klaus-Peter Wichmann begleitet die Teilnehmenden mit seinem grossen Fachwissen. Die Frauen der «Liturgieoase Menzingen» bereichern die täglichen Treffen mit spirituellen Impulsen.
Für alle Interessierten findet am Donnerstag, 1. Februar 2024 um 19:30 Uhr ein Infoabend im Pfarreizentrum in Menzingen statt. Auch Teilnehmende aus anderen Pfarreien sind herzlich willkommen.
Auskunft erteilt gerne Eva Maria Müller, 041 755 25 30, evamaria.mueller@pfarrei-neuheim.ch

2024_Flyer_Fastenwoche

In diesem Jahr werden die Fastenopferunterlagen nicht mehr an alle Haushaltungen mit Pfarreiblattadresse verschickt. Zumal die Briefe mit Spendenaufrufen in den letzten Jahren massiv zugenommen haben. Dies führte bei vielen Empfängern zu Ärger und negativen Reaktionen.
Nach dem Fasnachtssonntag, 11. Februar 2024, werden die Fastenopferunterlagen zum Mitnehmen im Vorzeichen der Pfarrkirche aufgelegt. Ausserdem können sie beim Pfarramt bestellt werden: Tel Nr. 041 757 00 80 oder Mail an: pfarramt@pfarrei-menzingen.ch
Der ökumenische Gottesdienst und das gemeinsame Suppenessen (3. März) werden im Pfarreiblatt, Anschlagkasten und über die digitalen Kanäle beworben.
Christof Arnold

Im Jahr 2025 feiert die Pfarrei Menzingen das Jubiläum der Pfarrkirche. Im Jahr 1625 wurde sie vom Konstanzer Weihbischof Johannes Anton Tritt geweiht. Damit wurde sie – obwohl sie noch nicht fertig gebaut war – ihrem Zweck übergeben.
Natürlich soll dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. Mit einem abwechslungsreichen Programm für alle Generationen möchten die katholische Pfarrei und die Kirchgemeinde Zeichen des dankbaren Zurückblickens, des mutigen Vorwärtsschauens und des wertschätzenden Miteinanders setzen. Höhepunkt der Feierlichkeiten wird der Festgottesdienst mit Bischof Felix am 7. September sein.
Ein regelmässiges Angebot im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten soll die Fyrabig Bar sein. Die Fyrabig Bar soll Menschen auf dem Kirchenplatz miteinander ins Gespräch bringen. Dazu wird jeweils am 1. Freitag des Monats eine Gruppierung eingeladen. Passanten und Interessierte sind ebenfalls willkommen. Die Fyrabig Bar wird am 3. Januar zum ersten Mal auf dem Kirchenplatz angeboten.
In der ersten Ausgabe der Mänziger Zytig wird das Festprogramm detailliert vorgestellt. Zudem liegen Flyer im Schriftenstand der Kirche auf oder zum Download hier.

Die Gottesdienste vom 6. und 7. Januar stehen ganz im Zeichen des Dreikönigsfestes. Offiziell wird der Festtag „Epiphanie – Erscheinung des Herrn“ genannt. In den Gottesdiensten wird die Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäusevangelium vorgelesen. Sie berichtet von den Sterndeutern, die den neugeborenen Jesus in der Krippe besuchen und Geschenke bringen. Die Volksfrömmigkeit jedoch verlieh den Sterndeutern königliche Würde.
In den Gottesdiensten vom Samstag und Sonntag (siehe Gottesdienstspalte) werden Weihwasser, Segenskleber, sowie Kreiden gesegnet. Diese können nach der Feier zur Segnung der eignen Wohnung mitgenommen werden. Ebenso werden zu diesem Zweck Weihrauch und einem Stück Kohle mitgegeben. Die Segenszeichen über der Haustüre (20*C+M+B+24) können mit den Worten «Christus segne unser Haus im Jahr 2024» übersetzt werden.
Nebenbei: Bis im Jahr 1969 war der Dreikönigstag in der katholischen Kirche dem Weihnachtstag liturgisch gleichgestellt. In der Praxis hatte dies jedoch kaum Auswirkungen.

Viele Menschen haben mitgewirkt, damit die Weihnachtsgottesdienste festlich und freudvoll gefeiert werden konnten. Kinder sorgten für ein eindrückliches Weihnachtsspiel. Musikerinnen und Musiker umrahmten die Feiern mit wunderbarer Musik. Ministrantinnen und Ministranten ermöglichten einen feierlichen Rahmen. Lektorinnen und Lektoren verkündeten die frohe Weihnachtsbotschaft. Sakristaninnen und Sakristane machten aus der Kirche eine Augenfreude.
Für den grossen Einsatz und jedes Mitwirken sei allen herzlichst gedankt!
Christof Arnold

Im Rahmen der Menzinger Kirchenkonzerte 2023/2024 findet am Samstag, 6. Januar um 18:15 Uhr ein Chorkonzert zum Dreikönigstag statt. Es singen der Kirchenchor Neuheim und der Jodlerklub Bärgbrünneli Menzingen. Sie werden unterstützt von der Solojodlerin Andrea Küttel, von Instrumentalist:innen und von Trix Gubser an der Orgel. Die Gesamtleitung hat Mirjam Walker. Der Eintritt ist frei. Für einen Beitrag bei der Türkollekte wird im Voraus herzlich gedankt.

Ein Kind ist geboren. In einem Stall. In einer dunklen Nacht. Das Kind kommt von Gott. Es bringt göttlichen Frieden in die Welt. Jenen Frieden, den wir Menschen so oft vermissen.
Ein Engel erscheint den Hirten auf den Feldern vor Bethlehem. Er taucht ihr Leben in göttlichen Glanz. Ein Stern weist auf den Geburtsort Jesu hin. Er lädt ein, den göttlichen Frieden anzunehmen.
Möge zumindest ein Schimmer Weihnachtslicht auch in unser Leben scheinen. Mögen die Engel auch für uns vom Frieden singen. Und möge das Kind in der Krippe auch unserer Sehnsucht nach dem Guten und Heilen Nahrung geben. Das – liebe Pfarreiangehörige – wünsche ich uns allen.
Im Namen des Seelsorge- und Pfarreiteams
Christof Arnold

In Bethlehem wird eine Grotte als Geburtsort von Jesus verehrt. Jedes Jahr wird dort Licht von einer Öllampe genommen und nach Europa gebracht. Hier wird es immer wieder geteilt und weitergegeben. Ab dem 20. Dezember steht das Friedenslicht von Bethlehem in der Menzinger Pfarrkirche und kann von dort nach Hause geholt werden. Es stellt eine symbolische Verbindung zum Geburtsort Jesu her. Und es lädt ein, den Frieden, den Jesus verkündet hat, im persönlichen Umfeld zu leben.
Viele Menschen zünden am Heiligen Abend die Christbaumkerzen mit dem Friedenslicht an. Und manche bringen das Licht zu Nachbarn, Freunden oder Bekannten. So wird dieses Licht zu einem ganz besonderen Geschenk.
In der Menzinger Pfarrkirche stehen Friedenslicht-Langzeitkerzen für Fr. 8.– zum Verkauf. Mit ihnen kann die Flamme von Bethlehem einfach und sicher nach Hause getragen werden. Natürlich kann dazu auch eine Laterne von zu Hause mitgebracht werden.

Woher kommt das «Bibel teilen»? In den Missionsgebieten im Süden Afrikas hatten nur die Missionare eine Bibel zur Hand, wenn überhaupt. Also sass man zum Bibelunterricht im Kreise auf dem Erdreich und liess sich aus einer Bibel vorlesen; Symbole zur Verdeutlichung der Bibeltexte wurden für die Teilnehmenden auf die Erde gezeichnet. Diese Zeichen vergingen beim nächsten Regen. Aber im Geiste der Zuhörer blieb einiges haften.
In unseren Gemarchen haben wir es besser. Marek Stejskal legt uns die Texte aus der Bibel gedruckt vor; wir lesen diese miteinander und reflektieren über deren Inhalte. In stiller meditativer Art notieren wir, was uns in diesen Texten bewegt, erfreut, bekümmert, verwundert – ja verwundert – und in der darauffolgenden Diskussion wird der Sinn des Textes erfahr- und erfassbar. Marek kann als fundierter Bibelkenner aus dem Vollen schöpfen und uns erklären, was wir gerade nicht verstanden haben.
So lerne ich einiges aus dem Buch der Bücher kennen, was ich bisher kaum gewusst habe. Die Stunde des Bibelteilens geht für mich immer zu schnell vorbei. Ich kann aber jedesmal «geerdet», in meinem biblischen Wissen bereichert und zufrieden heimkehren. Ich bin dankbar für dieses vierzehntägliche Angebot und kann es nur weiterempfehlen. – Komm doch einmal schnuppern, du wirst es nicht bereuen.
Théo Müller

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