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35 Jahre lang hat Abros Arnold in Finstersee mit seiner markanten Stimme die Lesung und die Fürbitten vorgetragen. Nun gibt er sein Amt als Lektor ab. Herzlichen Dank, Brosi, für Deine jahrelange Treue und ebenso für Dein grosses Engagement in der Kirchgenossenschaft Finstersee. In der nächsten Lektorensitzung werden wir Dich gebührend verabschieden.
In Fred Staub konnte ein neuer Lektor für Finstersee gefunden werden. Herzlichen Dank auch ihm für seine Bereitschaft und Engagement.

Christof Arnold

Ein aussergewöhnliches Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Mit grossem Einsatz und vielen kreativen Ideen setzten sich unsere Katechetinnen dafür ein, die Verbundenheit mit den Schülerinnen und Schülern und auch mit den Eltern aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Dafür danken wir allen ganz herzlich!
Eveline Moos unterrichtete in diesem Schuljahr die Kinder der 3. Klasse im Religionsunterricht. Im kommenden Schuljahr wird sie ihren Einsatz in Unterägeri konzentrieren. Für ihren grossen Einsatz danken wir ihr herzlich und wünschen ihr für den weiteren Weg alles Gute! Da die Erstkommunion bekanntlich auf den September verschoben werden musste, dürfen wir im Spätsommer nochmals zusammenarbeiten und die Erstkommunion mit den Kindern feiern.
Yvonne Weiss erteilte während vielen Jahren den Kindern der 2. Klasse den Religionsunterricht. Da sie sich künftig in der Firmvorbereitung in Unterägeri engagieren wird, gibt sie den Religionsunterricht in Menzingen weiter an andere Hände. Wir freuen uns, dass Yvonne Weiss weiterhin in der ausserschulischen Katechese der Erstkommunionvorbereitung tätig sein wird.

Herzlich begrüssen wir Jenny Gmünder, die den Religionsunterricht der 2. Klasse erteilen wird. Gerne stellen wir sie vor Beginn des neuen Schuljahres im Pfarreiblatt vor.
Bereits vielen bekannt ist die Religionslehrperson, die den Religionsunterricht der 3. Klasse gestalten wird. Wir freuen uns, dass Eva Maria Müller diese Aufgabe übernehmen wird und danken ihr dafür.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrpersonen und Eltern einen erfreulichen Abschluss dieses ganz speziellen Schuljahres und freuen uns, nach erholsamen Sommerferien wieder mit frischer Kraft und Freude starten zu können.

Irmgard Hauser, Verantwortliche für Religionsunterricht

Folgende Katechetinnen erteilen im neuen Schuljahr Religionsunterricht:
2. Klasse – Jenny Gmünder (neu)
3. Klasse – Eva Maria Müller
4. Klasse – Gabi Sidler
5. und 6. Klasse – Yvonne Stadelmann
1. Oberstufe – ökumenischer Unterricht mit Barbara Baumann und Irmgard Hauser
2. Oberstufe – ökumenischer Unterricht mit Sabina d’Episcopo und Gabi Sidler
3. Oberstufe – überkonfessionelle Projekttage mit Gabi Sidler und Sabina d’Episcopo

In einem Kinderlied heisst es: „Gott baut ein Haus, das lebt aus lauter bunten Steinen..“

Aus den Themen Stein, in der Gemeinschaft, für die Gemeinschaft, Religion… wollte ich etwas Sinnvolles mit den 5./6.-Klässlern gestalten.
Es ist Gottesdienst, wenn wir zusammen etwas Schönes entstehen lassen. Also haben wir in der Gemeinschaft für die Gemeinschaft Steine bemalt. Goethe schrieb: Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
Aus all diesen Gedanken entstand dann die Projekt-Idee. Während der Coronazeit gehen viele Menschen spazieren. Sie geniessen Gottes Schöpfung und tanken Sonne und frische Luft auf. Die Seele kommt aber momentan oft etwas zu kurz. Also haben die Schülerinnen und Schüler, Steine bunt angemalt. Auffällig sollen sie auf dem Weg liegen oder am Wegesrand den Blick des Spazierenden auf sich ziehen. Die Steine sind mit christlichen Sprüchen und Gedanken aus anderen Religionen beschriftet. Es sind kleine Inputs für den Alltag, damit hier und da ein Lächeln erzeugt wird. Wir schenken Gott einen Augenblick Aufmerksamkeit und gehen dann weiter. Lesen Sie die Gedanken und freuen Sie sich einen Moment lang an der Schöpfung, an der Literatur, an der Natur, am Kind das sich künstlerisch betätigt hat und an Gott, der über all das seine Hand hält.

Mögen Sie dem Künstler eine Nachricht hinterlassen oder einen Kommentar zum Projekt „bunt , fröhlich, ansprechend – ein Gedanke an Gott“ abgeben? Schreiben Sie mir, ich leite es mit der Nummer auf der Hinterseite des Steins an die Schülerinnen und Schüler weiter.
yvonne.stadelmann@schule.menzingen.ch

Die Steine dürfen Sie liegen lassen, oder ein Stück Ihres Weges mitnehmen und sie an einem neuen Ort platzieren, wo möglichst viele Mitmenschen sie finden und sich daran erfreuen können.

Yvonne Stadelmann

Vor 25 Jahren wurde die Wegkapelle beim Ziegelhof vom damaligen Pfarrer Josef Birrer im Rahmen einer Maiandacht eingeweiht. Sie beherbergt eine Marienstatue, die zuvor in privatem Besitz war und der Kirchengenossenschaft Finstersee übergeben wurde.

Seit der Einweihung wird bei der Ziegelhofkapelle alljährlich eine Maiandacht gefeiert. Nur in diesem Jahr musste das Mariengebet bekannterweise ausfallen. Gerne hätten wir Gott im gewohnten Rahmen für den kleinen Gebetsort gedankt und um seinen Segen für die Wegkapelle gebetet. Dies soll im kommenden Jahr nachgeholt werden.

Leider konnte die Erstkommunion der Drittklässler am 3. Mai nicht gefeiert werden. Neu planen wir die Feier für Samstag, den 5. September. Dies natürlich immer unter Vorbehalt, dass Versammlungen und Gottesdienste ohne grössere Einschränkungen wieder möglich sind.
Die Erstkommunion an einem Samstag – das ist ungewöhnlich. Aber besondere Zeiten ziehen oftmals besondere Massnahmen nach sich. Aufgrund der vielen Verschiebungen wird es im Herbst terminlich sehr «eng» werden. Zumal das Erstkommuniondatum mit den Pfarreien Neuheim und Oberägeri abgesprochen werden muss. Für Menzingen und Neuheim wurde das Wochenende vom 5. (Menzingen) und 6. September (Neuheim) mit Pater Julipros reserviert.
Wir hoffen, dass unsere Planungen im September umgesetzt werden können. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass zur Zeit alles Planen und Organisieren irgendwie provisorisch bleibt. Gerne halten wir weiterhin Kontakt mit den Familien der Erstkommunionkinder.
Christof Arnold

Wie bereits mitgeteilt, wird die Vorlage zur verschobenen Kirchgemeindeversammlung nicht in die Haushalt verschickt. Diese wird erst vor der Versammlung vom 16. November versandt. Sie finden diese hier zum Download.

In der Woche vor Christi Himmelfahrt feiern die Menzingerinnen und Menzinger an zwei Abenden Gottesdienst auf dem Bauernhof. In diesem Jahr müssen diese beliebten Feiern jedoch leider abgesagt werden. Trotzdem danken wir den beiden Familien, die der Gottesdienstgemeinschaft Gastrecht geben wollten. Wir hoffen auf neue Möglichkeiten im nächsten Jahr.

Auch die Zuger Landeswallfahrt nach Einsiedeln, welche alljährlich am Fest Christi Himmelfahrt stattfindet, kann nicht durchgeführt werden.

 Viele erwachsene Söhne und Töchter besuchen am Muttertag ihre Mutter. Damit drücken sie ihre Dankbarkeit und Wertschätzung für alles aus, was sie ihnen seit der Geburt an Liebe, Unterstützung und Förderung gegeben hat.

In diesem Jahr werden viele ältere Mütter vergeblich auf den Besuch ihrer Kinder warten. Zumindest wird das gemeinsame Mittagessen ausfallen. Der kleine Ausflug sowieso. Denn nach wie vor sind die Menschen zur Vorsicht bei sozialen Kontakten aufgerufen. Bei älteren Menschen soll der direkte Kontakt wenn möglich ganz vermieden werden.

Ob meine Mutter das gemeinsame Mittagessen am Muttertag vermissen wird, weiss ich nicht. Zumal sie mehr und mehr in ihrer eigenen Welt lebt. Und zu dieser Welt habe ich keinen Zugang. Nur bei den fast täglichen Anrufen können meine Schwester und ich sie für ein paar Augenblicke ins Jetzt hineinholen, indem wir von unserem und dem Leben unserer Kinder erzählen.

Noch vor wenigen Monaten bekamen wir mit, was unsere Mutter beschäftigte: Vor allem die Vergangenheit. Gerne erzählte sie von früheren Erlebnissen mit den Grosskindern und schönen Ehejahren. Oft erzählte sie aber auch vom Schweren, das ihr im Leben widerfahren war: Vom frühen Tod ihrer leiblichen Mutter. Vom Getrenntsein von ihren Schwestern, bis der Grossvater wieder heiratete. Von durchlebten Ängsten bei Fliegeralarmen während dem 2. Weltkrieg, wenn sie als siebenjähriges Mädchen alleine unterwegs war.

Demenz ist eine Krankheit des schrittweisen Abschiednehmens. Zum Abschiednehmen gehören neben Trauer, Wut und Enttäuschung hoffentlich auch Friedenschliessen mit dem Vergangenen und Dankbarkeit für so manches Gewesene.

Abschiednehmen müssen aber nicht nur die Erkrankten, sondern auch ihre Angehörigen. Sie müssen sich von Vorstellungen und alten Rollenbildern verabschieden. Und deshalb gehören Trauer und Dankbarkeit auch zu ihrer Situation.

Am Muttertag ist es vielen Töchtern und Söhnen ein Bedürfnis, ihrer Mutter für das Gewesene zu danken. In diesem Jahr ist das nicht in der gewohnten Form möglich. Doch Dankbarkeit zeigt sich nicht nur beim gemeinsamen Mittagessen am zweiten Maisonntag. Dankbarkeit macht sich nicht an einem zeitlich begrenzten Moment fest. Dankbarkeit ist eine Haltung. Und diese Haltung zeigt sich nicht zuletzt in der Art, wie Kinder ihre neue Rolle gegenüber den auf Unterstützung angewiesenen Eltern annehmen.

Alles Gute zum Muttertag.

Christof Arnold

Leider müssen wir die für den 18. Mai 2020 vorgesehene Kirchgemeindeversammlung mit den Traktanden «Rechnung 2019» und «Schlussabrechnung Fassadensanierung Vereinshaus» wegen der aktuellen ausserordentlichen Lage (Corona) auf den 16. November 2020 (Datum der Kirchgemeindeversammlung «Budget 2021») verschieben.

Die Finanzdirektion hat uns am 17. März 2020 mitgeteilt, dass sie nicht auf Einreichung der Jahresrechnung gemäss § 23 Abs. 2 besteht, worin die Jahresrechnung der Legislative (Kirchgemeindeversammlung) bis 30. Juni des Folgejahres zur Genehmigung vorgelegt werden muss. Die Direktion des Innern hat uns zudem am 19. März 2020 aufgefordert, die bevorstehenden Gemeindeversammlungen abzusagen.

Die Vorlage zur abgesagten Kirchgemeindeversammlung verteilen wir nicht an die Haushalte, publizieren sie aber auf unserer Homepage www.pfarrei-menzingen.ch. Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und hoffen, dass wir am 16. November 2020 sehr vielen Mitgliedern unserer Kirchgemeinde zur Begrüssung wieder kräftig die Hand schütteln können.

Der Kirchenrat

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebes Pflege- und Hauspersonal der Luegeten

Seit Mitte März können wir weder mit Euch Gottesdienst feiern, noch euch besuchen. Auf diesem Weg wollen wir Euch sagen: Wir haben Euch nicht vergessen. Wir denken an Euch. Ja, wir vermissen Euch. Eure Dankbarkeit, Eure Offenheit und Euer Mitmachen haben uns stets bereichert und zufrieden aus dem Haus gehen lassen. Nun hoffen wir, dass es bald wieder so werden möge. Tragt Sorge zueinander, bleibt gesund und vertraut auf Gottes Beistand. Das wünschen Euch Eure Seelsorger/-innen.

Christof Arnold, Eva Maria Müller, P. Julipros Dolotallas und Christoph Baumann

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