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Wie so Vieles in diesem Jahr, war auch die diesjährige Erstkommunion aussergewöhnlich. Das Datum im September, die im Durchschnitt grösseren Kinder, die Schutzmasken vor den Gesichtern der Gäste, das Fehlen der Musikgesellschaft beim Einzug, die Alphornklänge, die die Kinder in die Kirche begleiteten.
Und trotzdem: Es war eine eindrückliche Feier. Denn das Wichtige der Erstkommunion sind nicht die äusseren Umstände, sondern die innere Erfahrung, dass Jesus seine Liebe und Kraft in die Menschen hineinlegen kann und will. Nicht zuletzt dort, wo Kinder und Erwachsene sich zu Gebet, Gottesdienst und Mahlhalten versammeln.
Ich danke der Famigo-Band, den Moräneörgelern, Pater Julipros und allen Mitwirkenden für ihren Beitrag zum Gelingen der Feier. Ein besonderer Dank geht zudem an Eveline Moos, die die Kinder als Katechetin auf das grosse Fest vorbereitet hat. Und zu guter Letzt danke ich den Erstkommunionkindern, die lange auf ihren Festtag warten mussten.
Christof Arnold

Über die fahrbare Kapelle wurde in den vergangenen Wochen viel geschrieben und geredet. Nun macht sie ihren ersten Halt in Menzingen. Vom 1. bis 14. September steht «die.kapelle» auf dem Vorplatz unter der Kirchentreppe.

Mit der Kapelle laden junge Menschen aus dem Pastoralraum Passantinnen und Passanten jeden Alters ein, sich für einige Momente aus dem Alltag herauszunehmen, nachzudenken, zu beten, zu meditieren oder auch eine Kerze für ein Anliegen anzuzünden. Natürlich können in der Kapelle auch Gespräche geführt, kleine Konzerte gespielt oder Lesungen gehalten werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

In den kommenden Monaten soll die Kapelle während je 14 Tagen in jeder Pfarrei des Pastoralraums „eingebetet“ werden. Dazu wird sie jeweils in Kirchennähe aufgestellt. Ab dem Spätherbst wird sie auch an anderen, teils vielleicht überraschenden Standorten, auftauchen. Denn Stille, Nachdenken, Glauben, Austausch und Beten tut Menschen in allen Lebenssituationen gut.

Die kirchliche Segnung der fahrbaren Kapelle wird wiederum in Menzingen sein. Am 25. September (abends) wird Bischofsvikar Hanspeter Wasmer auf dem Parkplatz der Schützenmatt den Segen über die Kapelle beten und Weihwasser ausgiessen.

P.S. Der Verein «die.kapelle» besteht aus 25 jungen Erwachsenen (unter 30) und drei Personen (über ̈30). Sie engagieren sich als Botschafterinnen und Botschafter für das Projekt.

Wer sich näher über „die.kapelle“ informieren oder sie sogar bei einem Anlass in seiner Nähe haben möchte, findet alles Notwendige auf der Homepage: www.die-kapelle.ch.

Die Enttäuschung war gross, als im Frühling die Erstkommunionfeier wegen den Coronamassnahmen abgesagt bzw. verschoben werden musste. Am Samstag, 5. September, soll sie nun nachgeholt werden.

Damit die Hygienevorschriften und die Sicherheitsmassnahmen eingehalten werden können, sind die Plätze in der Kirche für die Erstkommunionkinder und ihre Familien (14 Plätze pro Familie) reserviert. Auf den grossen Einzug mit der Musikgesellschaft muss leider verzichtet werden. Die Erstkommunionkinder ziehen zusammen mit den Ministranten in die Kirche ein. Die Familien sollen den Einzug in der Kirche mitverfolgen. So werden Warteschlangen vor den Kircheneingängen verhindert.

Auch auf den gewohnten Apéro nach dem Gottesdienst muss verzichtet werden.

Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien einen wunderschönen Festtag.

Eveline Moos und Christof Arnold

Zur ersten Sunntigsfiir im neuen Schuljahr sind alle Kinder der 1. und 2. Klasse und ihre Familien  herzlich eingeladen.
Sie findet am Sonntag, 30. August um 10.15 Uhr im Pfarreizentrum / Vereinshaus statt.

Die diesjährigen Feiern stehen unter dem Titel „Chum doch ine….“
Wir hören bei der ersten Feier, was Frau Hoppe für Türen aufmachen muss, damit sie in die Schule kann!

Bernadette Meienberg und Rita Abächerli freuen sich auf Euch.

 

Die Kapelle St. Bartholomäus gehört zum Dorfteil Edlibach. Sie ist das älteste bestehende Gotteshaus auf dem Pfarreigebiet. In einer Schrift aus dem Jahr 1403 wird sie bereits erwähnt. Nachdem im Jahr 1455 ein Frühmesser für die Kapelle angestellt werden konnte, mussten die Menzingerinnen und Menzinger nicht mehr den beschwerlichen Weg nach Baar in Kauf nehmen, um den Gottesdienst zu besuchen. Heute ist die St. Bartholomäus eine beliebte Hochzeitskapelle.

Wie es der Name bereits sagt, ist das kleine Gotteshaus dem Heiligen Bartholomäus geweiht. Dieser erscheint auf den Apostellisten der Evangelisten Markus, Lukas und Matthäus. Bartholomäus soll sich als junger Mann für Jesus und seine Botschaft interessiert haben. Der Legende nach starb er in Armenien einen grausamen Märtyrertod. Er sei bei lebendigem Leib gehäutet worden. Deshalb gilt er u.a. als Patron der Gerber, Fellhändler, Schuhmacher und Metzger. Ebenso kann er bei Zuckungen, Haut- und Nervenkrankheiten angerufen werden. So verspricht es die Volksfrömmigkeit.

Am 24. August begeht die Kirche den Gedenktag des Heiligen Bartholomäus. Deshalb feiert P. Werner Grätzer an diesem Tag um 19.30 Uhr in der Bartholomäuskapelle die Eucharistie. Die Musikalische Gestaltung übernehmen Fabian Gubser (Klarinette) und Trix Gubser (Harmonium). Herzlich willkommen.

Am Sonntag, 23. August gestaltet Pater Matthias Helms von den Steyler Missionaren die Gottesdienste in Neuheim und Menzingen. Pater Matthias lebt und arbeitet in Steinhausen. Er ist u.a. Leiter der Missionsprokur seines Ordens. Die Steyler Missionsprokur Schweiz nimmt in der weltweiten Tätigkeit der Steyler Missionare eine Brückenfunktion zwischen der Schweiz und der Weltkirche ein. Sie betreut und begleitet die Missionare auf ihrem Einsatz und sorgt auch im Alter für sie. Darüber hinaus stellt sie mit einem breiten Netz von Förderern und Förderinnen finanzielle Mittel für die Missionsdienste in den Einsatzländern der Steyler Missionare bereit. Gefördert werden vor allem Projekte in der Seelsorge und in der Entwicklungszusammenarbeit.

Pater Matthias wird in seiner Predigt von seinem Missionsverständnis und seiner langjährigen Missionsarbeit in Ghaha erzählen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Gottesdienst mit einem interessanten Mann. Herzlich willkommen!

Christof Arnold, Gemeindeleiter

Immer am Montag nach dem 15. August beginnt ein neues Schuljahr. Gleichzeitig endet für die Zuger Schülerinnen und Schüler die Ferienzeit. Was das neue Schuljahr bringt, weiss niemand. Das hat das vergangene Schuljahr deutlich gezeigt. Umso mehr wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, der Lehrerschaft und allen Betreuungspersonen ein interessantes, ruhiges, gutes und gesegnetes neues Schuljahr.

Die traditionellen Segensfeiern zur Schuleröffnung können dieses Jahr aus Gründen der Abstände nicht wie üblich stattfinden.
Die Feier für die Kinder des Kindergartens und der Unterstufe, welche jeweils am Sonntag-Abend vor dem Schulstart im reformierten Chileli stattfindet, fällt dieses Jahr aus.
Die Feiern für die Mittel- und Oberstufe werden verschoben. Sofern es die Situation zulässt werden sie anfangs September nachgeholt.

Das Pfarrei- und Katecheseteam

 

 

Im Frühling hat Yvonne Weiss ihr Pensum als 2.-Klass-Katechetin gekündigt. In der Folge wurden die frei werdenden Religionsstunden zur Neubesetzung ausgeschrieben. Jenny Gmünder sah das Inserat am Religionspädagogischen Institut in Luzern, wo sie sich berufsbegleitend ausbilden lässt, und nahm mit der Religionsverantwortlichen, dem Personalchef der Kirchgemeinde und dem Gemeindeleiter das Gespräch auf. Das Resultat war sehr erfreulich. Die Kirchgemeinde Menzingen konnte Jenny Gmünder für diese Aufgabe anstellen.

Liebe Jenny, wir danken Dir für Deine Bereitschaft, mit den 2.-Klässlern unserer Pfarrei über den Glauben, Gott und die Welt nachzudenken. Wir wünschen Dir viel Freude, bereichernde Erfahrungen und aufstellende Momente.

Christof Arnold

 

Liebe Pfarreiangehörige

Ich freue mich, in Ihrer Pfarrei als neue Katechetin für die 2. Klasse tätig zu sein.

Mein Name ist Jenny Gmünder, ich bin Religionspädagogin in Ausbildung am RPI Luzern und arbeite als Katechetin in der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Menzingen, in Pfarrei St. Martin in Baar und in der Pfarrei St. Mauritius in Regensdorf. Ich bin gelernte Fachfrau Kinderbetreuung und Montessori-Pädagogin.

Mit den Kindern die Schönheit des christlichen Glaubens zu entdecken und gemeinsam diesen Weg zu gehen, erfüllt mich und bereitet mir Freude. Für mich ist es wichtig, dass die Kinder im Religionsunterricht mit Freude grundlegendes Wissen über den christlichen Glauben sammeln dürfen. Dazu gehören spannende biblische Erzählungen, das Kennenlernen der bekanntesten Gebete sowie die Bedeutung christlicher Feste.

Ich freue mich, Sie persönlich kennenzulernen.

Jenny Gmünder

 

 

In den vergangenen Jahren wurde der Gottesdienst vom ersten Sonntag im August jeweils nicht in der Pfarrkirche, sondern in Finstersee gefeiert.
Wie so Vieles, müssen wir in diesem Jahr anders planen. Weil wir wegen den Sicherheitsabständen in der Kirche Finstersee nicht genügend Plätze zur Verfügung stellen können, wird der Sonntagsgottesdienst vom 2. August in der Pfarrkirche gefeiert. Trotzdem wird es auch im August einen Gottesdienst im «Dörfli» geben. Am Samstag, 1. August (19 Uhr), bietet Eva Maria Müller eine Kommunionfeier in Finstersee an. Dieser Gottesdienst ist eine Möglichkeit, Gott für all das zu danken, was uns in unserem Land an Gutem geschenkt ist.

Christof Arnold

Schutzmassnahmen für Gottesdienste

Ab dem 20. Juni stuft der Bundesrat die aktuelle Covid-19-Situation nicht mehr als „ausserordenliche“ sondern als „besondere“ Lage ein.  Damit sind viele Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben. Die Gottesdienste betreffen die Lockerungen nur zum Teil. Nach wie vor müssen sich die Pfarreien an das Schutzkonzept des Bistums halten.

Folgende Punkte sind für Gottesdienstbesucher/-innen wichtig:

  • Personen mit Krankheitssymptomen nehmen nicht am Gottesdienst teil.
  • Alle Gottesdienstbesucher/-innen desinfizieren vor dem Eintreten ihre Hände.
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist vor, während und nach dem Gottesdienst einzuhalten.
  • Personen aus dem gleichen Haushalt können neben einander sitzen.
  • Weisse Punkte auf den Sitzbänken helfen, die Abstände einzuhalten.
  • Die Kirche bietet ca. 100-120 Besucher/-innen Platz.
  • Die Kommunion wird wortlos (ohne Amen) auf die Hand empfangen.
  • Singen ist in reduziertem Masse möglich. Die Gesangbücher werden nach dem Gottesdienst für eine Woche in Quarantäne gelegt.
  • Die Kollekte wird am Schluss des Gottesdienstes bei der Türe aufgenommen.
  • Vorläufig werden Gottesdienste ausschliesslich in der Pfarrkirche gefeiert.
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