17.12.2024, 11.40
Weihnachten steht vor der Tür. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Was war im vergangenen Jahr schön? Was war schwierig? Welche Hoffnungen wurden enttäuscht? Welche Hoffnungen haben sich erfüllt? Gesellschaftlich? Privat?
An Weihnachten feiert die Christenheit jene Hoffnung, die mit Jesus in die Welt gekommen ist: Die Hoffnung, dass Gerechtigkeit und Frieden möglich sind. Ebenso feiert die Christenheit an Weihnachten die Erfahrung, dass Gott in dieser Welt wirkt und waltet. Trotz Elend und Not. Trotz Kriegen und Unterdrückung. Trotz allem. Und überall, wo dieser Erfahrung Raum gegeben wird, entsteht Frieden.
In der Weihnachtsgeschichte berichtet der Evangelist Lukas, dass sich in der Heiligen Nacht der Himmel geöffnet habe und Engel den Hirten göttlichen Frieden verkündeten. Die Hirten aber waren überwältigt. Sie zogen zur Krippe und liessen sich vom Frieden berühren, den das Kind in der Krippe ausstrahlte.
Möge derselbe Frieden auch uns erfüllen. Und möge sich dieser Frieden im Neuen Jahr ausbreiten. In unserem Dorf. In unserem Land. In unserer Welt.
Im Namen das Pfarreiteams:
Christof Arnold