14.04.2022, 10.28
Zwei Jahre lange konnte Ostern nicht ohne Einschränkungen gefeiert werden. Endlich ist dies wieder einmal möglich. So beginnt der Menzinger Osternachtsgottesdienst beim Eindunkeln um 20.30 Uhr rund ums Osterfeuer hinter der Kirche. Anschliessend wird das Osterlicht in die dunkle Kirche getragen, weitergegeben, geteilt und so erfahrbar gemacht, wie sich Glaube und Hoffnung ausbreiten: Wenn Menschen miteinander feiern, glauben, teilen. Nach dem Gottesdienst sind alle Mitfeiernden zum Osterapéro und Eiertütschen ins Pfarreizentrum eingeladen. Herzlichen Dank der Apérogruppe des Pfarreirats für ihren Einsatz.
Trotz der Aufhebung aller Einschränkungen feiern viele Menschen Ostern auch in diesem Jahr nicht unbelastet. Sie sorgen sich um den Frieden in der Ukraine und in der Welt. In den Ostergottesdiensten soll auch diese Sorge, zusammen mit den Belastungen der persönlichen Lebens, vor Gott getragen werden – in der Hoffnung und auf eine Auferstehung der Menschlichkeit und des Frieden.
Natürlich beginnen Menschlichkeit und Frieden immer bei jedem Einzelnen. Und deshalb wünsche ich allen Pfarreiangehörigen, dass sie/wir das Osterlicht nicht nur in die Kirche, sondern im Herzen auch in die Welt tragen. Frohe Ostern.
Christof Arnold