Am Sonntag, 23. August gestaltet Pater Matthias Helms von den Steyler Missionaren die Gottesdienste in Neuheim und Menzingen. Pater Matthias lebt und arbeitet in Steinhausen. Er ist u.a. Leiter der Missionsprokur seines Ordens. Die Steyler Missionsprokur Schweiz nimmt in der weltweiten Tätigkeit der Steyler Missionare eine Brückenfunktion zwischen der Schweiz und der Weltkirche ein. Sie betreut und begleitet die Missionare auf ihrem Einsatz und sorgt auch im Alter für sie. Darüber hinaus stellt sie mit einem breiten Netz von Förderern und Förderinnen finanzielle Mittel für die Missionsdienste in den Einsatzländern der Steyler Missionare bereit. Gefördert werden vor allem Projekte in der Seelsorge und in der Entwicklungszusammenarbeit.
Pater Matthias wird in seiner Predigt von seinem Missionsverständnis und seiner langjährigen Missionsarbeit in Ghaha erzählen.
Wir freuen uns auf einen interessanten Gottesdienst mit einem interessanten Mann. Herzlich willkommen!
Christof Arnold, Gemeindeleiter
Immer am Montag nach dem 15. August beginnt ein neues Schuljahr. Gleichzeitig endet für die Zuger Schülerinnen und Schüler die Ferienzeit. Was das neue Schuljahr bringt, weiss niemand. Das hat das vergangene Schuljahr deutlich gezeigt. Umso mehr wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern, der Lehrerschaft und allen Betreuungspersonen ein interessantes, ruhiges, gutes und gesegnetes neues Schuljahr.
Die traditionellen Segensfeiern zur Schuleröffnung können dieses Jahr aus Gründen der Abstände nicht wie üblich stattfinden.
Die Feier für die Kinder des Kindergartens und der Unterstufe, welche jeweils am Sonntag-Abend vor dem Schulstart im reformierten Chileli stattfindet, fällt dieses Jahr aus.
Die Feiern für die Mittel- und Oberstufe werden verschoben. Sofern es die Situation zulässt werden sie anfangs September nachgeholt.
Das Pfarrei- und Katecheseteam
Im Frühling hat Yvonne Weiss ihr Pensum als 2.-Klass-Katechetin gekündigt. In der Folge wurden die frei werdenden Religionsstunden zur Neubesetzung ausgeschrieben. Jenny Gmünder sah das Inserat am Religionspädagogischen Institut in Luzern, wo sie sich berufsbegleitend ausbilden lässt, und nahm mit der Religionsverantwortlichen, dem Personalchef der Kirchgemeinde und dem Gemeindeleiter das Gespräch auf. Das Resultat war sehr erfreulich. Die Kirchgemeinde Menzingen konnte Jenny Gmünder für diese Aufgabe anstellen.
Liebe Jenny, wir danken Dir für Deine Bereitschaft, mit den 2.-Klässlern unserer Pfarrei über den Glauben, Gott und die Welt nachzudenken. Wir wünschen Dir viel Freude, bereichernde Erfahrungen und aufstellende Momente.
Christof Arnold
Liebe Pfarreiangehörige
Ich freue mich, in Ihrer Pfarrei als neue Katechetin für die 2. Klasse tätig zu sein.
Mein Name ist Jenny Gmünder, ich bin Religionspädagogin in Ausbildung am RPI Luzern und arbeite als Katechetin in der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Menzingen, in Pfarrei St. Martin in Baar und in der Pfarrei St. Mauritius in Regensdorf. Ich bin gelernte Fachfrau Kinderbetreuung und Montessori-Pädagogin.
Mit den Kindern die Schönheit des christlichen Glaubens zu entdecken und gemeinsam diesen Weg zu gehen, erfüllt mich und bereitet mir Freude. Für mich ist es wichtig, dass die Kinder im Religionsunterricht mit Freude grundlegendes Wissen über den christlichen Glauben sammeln dürfen. Dazu gehören spannende biblische Erzählungen, das Kennenlernen der bekanntesten Gebete sowie die Bedeutung christlicher Feste.
Ich freue mich, Sie persönlich kennenzulernen.
Jenny Gmünder
In den vergangenen Jahren wurde der Gottesdienst vom ersten Sonntag im August jeweils nicht in der Pfarrkirche, sondern in Finstersee gefeiert.
Wie so Vieles, müssen wir in diesem Jahr anders planen. Weil wir wegen den Sicherheitsabständen in der Kirche Finstersee nicht genügend Plätze zur Verfügung stellen können, wird der Sonntagsgottesdienst vom 2. August in der Pfarrkirche gefeiert. Trotzdem wird es auch im August einen Gottesdienst im «Dörfli» geben. Am Samstag, 1. August (19 Uhr), bietet Eva Maria Müller eine Kommunionfeier in Finstersee an. Dieser Gottesdienst ist eine Möglichkeit, Gott für all das zu danken, was uns in unserem Land an Gutem geschenkt ist.
Christof Arnold
Schutzmassnahmen für Gottesdienste
Ab dem 20. Juni stuft der Bundesrat die aktuelle Covid-19-Situation nicht mehr als „ausserordenliche“ sondern als „besondere“ Lage ein. Damit sind viele Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus aufgehoben. Die Gottesdienste betreffen die Lockerungen nur zum Teil. Nach wie vor müssen sich die Pfarreien an das Schutzkonzept des Bistums halten.
Folgende Punkte sind für Gottesdienstbesucher/-innen wichtig:
35 Jahre lang hat Abros Arnold in Finstersee mit seiner markanten Stimme die Lesung und die Fürbitten vorgetragen. Nun gibt er sein Amt als Lektor ab. Herzlichen Dank, Brosi, für Deine jahrelange Treue und ebenso für Dein grosses Engagement in der Kirchgenossenschaft Finstersee. In der nächsten Lektorensitzung werden wir Dich gebührend verabschieden.
In Fred Staub konnte ein neuer Lektor für Finstersee gefunden werden. Herzlichen Dank auch ihm für seine Bereitschaft und Engagement.
Christof Arnold
Ein aussergewöhnliches Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Mit grossem Einsatz und vielen kreativen Ideen setzten sich unsere Katechetinnen dafür ein, die Verbundenheit mit den Schülerinnen und Schülern und auch mit den Eltern aufrecht zu erhalten und zu pflegen. Dafür danken wir allen ganz herzlich!
Eveline Moos unterrichtete in diesem Schuljahr die Kinder der 3. Klasse im Religionsunterricht. Im kommenden Schuljahr wird sie ihren Einsatz in Unterägeri konzentrieren. Für ihren grossen Einsatz danken wir ihr herzlich und wünschen ihr für den weiteren Weg alles Gute! Da die Erstkommunion bekanntlich auf den September verschoben werden musste, dürfen wir im Spätsommer nochmals zusammenarbeiten und die Erstkommunion mit den Kindern feiern.
Yvonne Weiss erteilte während vielen Jahren den Kindern der 2. Klasse den Religionsunterricht. Da sie sich künftig in der Firmvorbereitung in Unterägeri engagieren wird, gibt sie den Religionsunterricht in Menzingen weiter an andere Hände. Wir freuen uns, dass Yvonne Weiss weiterhin in der ausserschulischen Katechese der Erstkommunionvorbereitung tätig sein wird.
Herzlich begrüssen wir Jenny Gmünder, die den Religionsunterricht der 2. Klasse erteilen wird. Gerne stellen wir sie vor Beginn des neuen Schuljahres im Pfarreiblatt vor.
Bereits vielen bekannt ist die Religionslehrperson, die den Religionsunterricht der 3. Klasse gestalten wird. Wir freuen uns, dass Eva Maria Müller diese Aufgabe übernehmen wird und danken ihr dafür.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrpersonen und Eltern einen erfreulichen Abschluss dieses ganz speziellen Schuljahres und freuen uns, nach erholsamen Sommerferien wieder mit frischer Kraft und Freude starten zu können.
Irmgard Hauser, Verantwortliche für Religionsunterricht
Folgende Katechetinnen erteilen im neuen Schuljahr Religionsunterricht:
2. Klasse – Jenny Gmünder (neu)
3. Klasse – Eva Maria Müller
4. Klasse – Gabi Sidler
5. und 6. Klasse – Yvonne Stadelmann
1. Oberstufe – ökumenischer Unterricht mit Barbara Baumann und Irmgard Hauser
2. Oberstufe – ökumenischer Unterricht mit Sabina d’Episcopo und Gabi Sidler
3. Oberstufe – überkonfessionelle Projekttage mit Gabi Sidler und Sabina d’Episcopo
In einem Kinderlied heisst es: „Gott baut ein Haus, das lebt aus lauter bunten Steinen..“
Aus den Themen Stein, in der Gemeinschaft, für die Gemeinschaft, Religion… wollte ich etwas Sinnvolles mit den 5./6.-Klässlern gestalten.
Es ist Gottesdienst, wenn wir zusammen etwas Schönes entstehen lassen. Also haben wir in der Gemeinschaft für die Gemeinschaft Steine bemalt. Goethe schrieb: Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.
Aus all diesen Gedanken entstand dann die Projekt-Idee. Während der Coronazeit gehen viele Menschen spazieren. Sie geniessen Gottes Schöpfung und tanken Sonne und frische Luft auf. Die Seele kommt aber momentan oft etwas zu kurz. Also haben die Schülerinnen und Schüler, Steine bunt angemalt. Auffällig sollen sie auf dem Weg liegen oder am Wegesrand den Blick des Spazierenden auf sich ziehen. Die Steine sind mit christlichen Sprüchen und Gedanken aus anderen Religionen beschriftet. Es sind kleine Inputs für den Alltag, damit hier und da ein Lächeln erzeugt wird. Wir schenken Gott einen Augenblick Aufmerksamkeit und gehen dann weiter. Lesen Sie die Gedanken und freuen Sie sich einen Moment lang an der Schöpfung, an der Literatur, an der Natur, am Kind das sich künstlerisch betätigt hat und an Gott, der über all das seine Hand hält.
Mögen Sie dem Künstler eine Nachricht hinterlassen oder einen Kommentar zum Projekt „bunt , fröhlich, ansprechend – ein Gedanke an Gott“ abgeben? Schreiben Sie mir, ich leite es mit der Nummer auf der Hinterseite des Steins an die Schülerinnen und Schüler weiter.
yvonne.stadelmann@schule.menzingen.ch
Die Steine dürfen Sie liegen lassen, oder ein Stück Ihres Weges mitnehmen und sie an einem neuen Ort platzieren, wo möglichst viele Mitmenschen sie finden und sich daran erfreuen können.
Yvonne Stadelmann
Vor 25 Jahren wurde die Wegkapelle beim Ziegelhof vom damaligen Pfarrer Josef Birrer im Rahmen einer Maiandacht eingeweiht. Sie beherbergt eine Marienstatue, die zuvor in privatem Besitz war und der Kirchengenossenschaft Finstersee übergeben wurde.
Seit der Einweihung wird bei der Ziegelhofkapelle alljährlich eine Maiandacht gefeiert. Nur in diesem Jahr musste das Mariengebet bekannterweise ausfallen. Gerne hätten wir Gott im gewohnten Rahmen für den kleinen Gebetsort gedankt und um seinen Segen für die Wegkapelle gebetet. Dies soll im kommenden Jahr nachgeholt werden.
Leider konnte die Erstkommunion der Drittklässler am 3. Mai nicht gefeiert werden. Neu planen wir die Feier für Samstag, den 5. September. Dies natürlich immer unter Vorbehalt, dass Versammlungen und Gottesdienste ohne grössere Einschränkungen wieder möglich sind.
Die Erstkommunion an einem Samstag – das ist ungewöhnlich. Aber besondere Zeiten ziehen oftmals besondere Massnahmen nach sich. Aufgrund der vielen Verschiebungen wird es im Herbst terminlich sehr «eng» werden. Zumal das Erstkommuniondatum mit den Pfarreien Neuheim und Oberägeri abgesprochen werden muss. Für Menzingen und Neuheim wurde das Wochenende vom 5. (Menzingen) und 6. September (Neuheim) mit Pater Julipros reserviert.
Wir hoffen, dass unsere Planungen im September umgesetzt werden können. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass zur Zeit alles Planen und Organisieren irgendwie provisorisch bleibt. Gerne halten wir weiterhin Kontakt mit den Familien der Erstkommunionkinder.
Christof Arnold