Im Rahmen der Reli-Werkstatt trafen sich Jugendliche der zweiten und dritten Oberstufe zum Anlass «das Pessachfest und seine Speisen». Sie erfuhren Spannendes über den Hintergrund und die Bedeutung des wichtigsten jüdischen Festes und liessen sich mit Interesse auf das Thema ein. Zudem genossen sie das Verkosten der typischen Speisen.
Das siebentägige Pessachfest erinnert Jüdinnen und Juden an die Ereignisse rund um die Flucht ihrer Vorfahren aus Ägypten. Das Fest beginnt mit dem Sederabend, welcher nach einem genau vorgegebenen Plan abläuft. Die jüdischen Kinder am Tisch sind aufgefordert, Fragen zu stellen. Dadurch sollen sie möglichst viel über die Anfangszeit ihrer Religion erfahren. Auf dem Tisch steht der Sederteller mit sieben vorgeschriebenen Speisen. Jede von ihnen erinnert an ein Ereignis während der Sklaverei in Ägypten:
Petersilie erinnert an den Frühling. Salzwasser steht für die Tränen der Israeliten in Ägypten. Mazza – das flache, ungesäuerte Brot – erinnert an die Eile beim Auszug aus Ägypten, so dass die Zeit fehlte, das Brot aufgehen zu lassen. Bittere Kräuter deuten an, wie bitter und schwer das Leben in der Sklaverei in Ägypten war. Charoset – eine Mischung aus geriebenen Äpfeln, Nüssen und Wein – steht für den Lehm der Ziegelsteine, die die Juden in Ägypten herstellen mussten. Ein hart gekochtes Ei erinnert an ein spezielles Zusatzopfer im Tempel. Ein angebratener Knochen steht für das Opferlamm, das in der Pessachnacht geschlachtet wurde.
Als Jude feierte Jesus das Pessachfest jedes Jahr. Kurz vor seinem Tod beauftragte er seine Jünger, alles für das Pessachmahl bereitzustellen. Die Bibel berichtet, dass er während des Essens die vorgeschriebene Ordnung des Sederabends verliess. Er sprach neue Worte, als er das Brot seinen Leib und den Wein sein Blut nannte. Entsprechend verwirrt waren wohl die Jünger. Für die katholische Kirche ist das Letzte Abendmahl Ausgangspunkt der Messfeier, in der im Auftrag und Namen Jesu Brot und Wein geteilt werden: Tut dies zu meinem Gedächtnis.
Irmgard Hauser
In der Karwoche und an Ostern trugen viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu bei, dass die Pfarrei die letzten Tage Jesu bedenken und seine Auferstehung freudig-festlich feiern konnte. Dafür sei allen ganz herzlich gedankt! Möge das Osterfeuer in allen Pfarreiangehörigen brennen und helle Funken schlagen.
Christof Arnold
Die neue Osterkerze wurde von Théo Müller gestaltet. Herzlichen Dank! Das Motiv deutet eine Gestalt an, die ihrem Grab entschwindet. Natürlich! Es ist Jesus, den das Grab nicht zurückhalten kann. Theo Müller schreibt dazu: „In der Literatur sind viele Bücher zum Thema
Auferstehung zu finden. Die Auferstehung ist nach dem Omega (Ende). Wir Christen beten im Bekenntnis: «… Wir glauben an die Auferstehung der Toten …» Jesus ist uns vorausgegangen. Niemand hat ihn gesehen. Am dritten Tag war das Grab einfach leer… – In unserer Vorstellung sehen wir eine mystische Gestalt in der Grabesöffnung, die zum Licht entschwindet: So könnte es gewesen sein. Wir wissen es nicht. Doch das ist die Überzeugung, die unseren Glauben ausmacht und stärkt. Auf jeden Fall: Christus ist erstanden …“
Die neue Osterkerze wird uns ein Jahr lang begleiten. Sie wird während jeder Feier der Osterzeit, in allen Taufen, während den Beerdigungen, an der Firmung und in Hochzeitsfeiern für den Christenglauben an die Auferstehung und das Leben brennen.
Christof Arnold
Familien mit kleineren Kindern sind zu einer kindergerechten Feier des Karfreitags ins Pfarreizentrum eingeladen. Sie beginnt um 10:15 Uhr.
Zusammen wollen wir uns mit Jesus auf den Weg machen und erfahren, was an Ostern geschehen ist.
Die Feier wird von Sina Meyer auf der Querflöte musikalisch begleitet.
Ich freue mich auf zahlreiche Interessierte.
Doris Baumann, Angebote für Familien der Pfarrei Menzingen
Palmsonntag
Der Gottesdienst beginnt beim grossen Kreuz auf dem Friedhofplatz mit der Palmsegnung. Anschliessend zieht die Gottesdienstgemeinschaft mit den gesegneten Zweigen in die Kirche ein. Die
Famigo Band begleitet den Gottesdienst musikalisch. Herzlichen Dank der Pfadi für’s Sammeln und Zusammenstellen der Palmsträusschen.
Hoher Donnerstag
Am Hohen Donnerstag gedenkt die Kirche dem Letzten Abendmahl, das Jesus nur wenige Stunden vor seiner Verhaftung, Verurteilung und Kreuzigung mit seinen Freunden gefeiert hat. Dabei
hat er ihnen die Füsse gewaschen, Brot gebrochen und Wein zum Trinken gereicht. In Erinnerung an dieses Geschehen werden den Kindern in der Feier zwar nicht die Füsse, aber die Hände gewaschen. Nach der Eucharistiefeier wird die Kirche vor den Augen der Gottesdienstgemeinschaft für den Karfreitag vorbereitet.
Karfreitag
Am Karfreitag wird an die Leidensgeschichte Jesu erinnert. Zudem wird für die Leidenden von heute gebetet. Am Karfreitagmorgen wird für die Menzinger Familien ein Familienkreuzweg angeboten. In der Karfreitagsliturgie vom Nachmittag begleitet der Kirchenchor von Neuheim die Passionsgeschichte und das Beten mit seinem Gesang. Der Besuch einer Karfreitagsfeier bereitet auf den Stimmungswechsel an Ostern vor.
Osternacht
Die Osternachtfeier beginnt beim grossen Kreuz auf dem Friedhofplatz mit der Feuersegnung. Anschliessend wird die brennende Osterkerze in die dunkle Kirche getragen. Hier wird das Osterlicht weitergegeben und geteilt. Die dunkle Kirche erhält nach und nach einen wunderbaren Glanz. Die Osterbotschaft erzählt vom Sieg des Lebens über den Tod und ruft zur Hoffnung.
Ostersonntag
Die Auferstehung Jesu wird am Ostersonntag in der Kirche Finstersee und in der Pfarrkirche gefeiert. Die Osterfreude soll durch die besondere Feierlichkeit der Gottesdienste zum Ausdruck kommen.
Mit einem herzlichen «Guete Morge mitenand» wurden die Erstkommunionkinder und ihre Begleitpersonen von Eva Maria Müller und Alexandra de Nardo im Pfarreizentrum begrüsst. Eva Maria Müller erzählte zu Beginn die Geschichte des Zöllners Zachäus und was diese mit dem Leitgedanken der diesjährigen Erstkommunionfeier zu tun hat. Danach wurde in zwei Gruppen gearbeitet. Es machte allen sichtlich Spass, ihre Kreativität beim Gestalten des persönliches Kreuzes aus Ton zu beweisen und einen Beitrag für die Dekoration der Kirche zu basteln. Mit Jasmin Nussbaumer wurden die Lieder für die Erstkommunionfeier geübt und bei Esther Staub konnten die Kinder ihr Erstkommunionkleid anprobieren. Beim ausgiebigen Znüni und beim abschliessenden Hot-Dog-Imbiss blieb genügend Zeit zum Austausch und Plaudern. Mit Vorfreude auf das Fest der Erstkommunion am 7. Mai ging der Vormittag zu Ende. Es war mir eine grosse Freude, als Begleitperson meiner Enkelin an diesem Morgen dabei sein zu dürfen. Allen die zum guten Gelingen beigetragen haben, danke ich ganz herzlich. Ihr habt das grossartig gemacht! Brigitta Spengeler
Schön wars, wieder gemeinsam in der Schützenmatt das Suppenzmittag geniessen zu können. Ganz traditionell wurden Suppe, Würstli und Brot serviert. Dank vielen Zuckerbäckerinnen lockte
anschliessend ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet. Vergelt’s Gott allen Spenderinnen und Spendern. Herzlichen Dank auch allen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie allen, die gegessen und gespendet haben. Dank ihrem tollen Einsatz konnte der Fastenopferkampagne Fr. 2’729.60 überwiesen werden.
Edith Meienberg und Erika Staub, Verantwortliche Suppenzmittag
Per 1. Juli 2023 suchen wir für unsere wunderbare, herrlich gelegene Wendelinskapelle im Stalden-Quartier eine Sakristanin/einen Sakristan. Zu den Aufgaben gehören die Pflege der Umgebung, die regelmässige Kontrolle und die Reinigung.
Entlöhnung gemäss Besoldungsreglement. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, gibt Ihnen Thomas Wyss, Personalverantwortlicher der Kirchgemeinde, gerne weitere Auskunft unter Telefon 041 755 06 56.
Immer mehr Personen sind bargeldlos unterwegs. Dies hat uns dazu bewogen, die bargeldlose Bezahlung per TWINT einzuführen. So können in unserer Pfarrkirche die Opferkerzli bezahlt oder eine Spende in die Antoniuskasse getätigt werden. Ab Sonntag, 19. März gibt es die TWINT-Bezahl-Möglichkeit auch für die Kollekten. Dafür steht bei den Kirchenausgängen jeweils eine Tafel mit dem entsprechenden QR-Code-Sticker.
Für die Transaktion werden den Spenderinnen und Spendern keine Gebühren abgezogen. Der Datenschutz ist gewährleistet. Das Pfarramt hat nur Einsicht in die Transaktionen (Datum und Betrag), nicht aber auf die persönlichen Daten. Name, Adresse oder Bankverbindung der Spendenden bleiben verborgen.
Wir freuen uns, wenn Sie die neue Möglichkeit nützen und danken für Ihre Spenden.
Für das Pfarreiteam: Brigitta Spengeler
Die Orgel ist im Bereich der klassischen Musik seit langem das einzige Instrument, auf dem noch improvisiert wird. Viele kennen die Orgelimprovisation als liturgisches Orgelspiel im Gottesdienst, doch im solistischen Bereich ist sie noch eher selten anzutreffen. Professor Wolfgang Seifen aus Berlin setzt sich zum Ziel, dieser einzigartigen Verbindung von Handwerk und Spontaneität wieder einen würdigen Platz im Konzertleben zu geben. Beim Konzert am Samstag, 25. März um 18.15 Uhr wird er spontan zu Themen improvisieren, welche er erst unmittelbar vor dem Konzert erhält. Sie können Ihr Wunschthema gerne senden an Trix Gubser, Präsidentin der Konzertkommission (trixgubser@me.com)