Dass sich vor Jesus niemand klein fühlen muss, haben 15 Kinder der dritten Klasse im Religionsunterricht und bei verschiedenen Treffen zur Vorbereitung der Erstkommunion erfahren. Mögen die Kinder mit dem Empfang der ersten heiligen Kommunion am Sonntag, 7. Mai tief in ihrem Herzen spüren, dass Jesus ihnen im heiligen Brot sogar ganz nahe sein und sie glücklich machen will. Wir wünschen den Kindern und Ihren Familien Gottes Segen und einen unvergesslich schönen Erstkommuniontag.
Für das Pfarreiteam: Eva Maria Müller
Unsere Erstkommunionkinder:
Sarina Birrer, Flavio Christen, Amy Diggelmann, Timon Elsener, Delio Forte, Lara Iten, Sina Iten, Nina Jordi, Diego Kälin, Lara Kälin, Zoey Murer, Ronja Nussbaumer, Amanda Röllin, Finja Röllin, Sara Weber
Der Mai gilt als Marienmonat. Entsprechend werden in vielen Pfarreien Maiandachten zu Ehren der Gottesmutter gefeiert. Zu den Menzinger Maiandachten wird wie folgt eingeladen:
• Sonntag, 7. Mai um 19.30 Uhr in der St.-Bartholomäuskapelle, Edlibach
• Sonntag, 21. Mai um 19.30 Uhr in der Kirche Finstersee
• Mittwoch, 31. Mai um 19.00 Uhr, Maiandacht mit der «LiturgieOase» in der St.-Wendelinskapelle im Stalden
Am 25. März wurde die Konzertsaison 2022/2023 mit einem wunderbaren Orgelimprovisationskonzert von Prof. Wolfgang Seifen aus Berlin abgeschlossen. Die sechs unterschiedlichen Konzerte der Saison waren insgesamt gut bis sehr gut besucht. Viele Rückmeldungen von Besuchenden zeigen, dass die Konzerte sehr geschätzt werden und die Auswahl gefällt. Eine Rückmeldung zum Konzert vom 25. März hat uns dermassen berührt, dass wir sie hier gerne wiedergeben.
«Es ist mir ein Bedürfnis, zu danken. Dieser Wolfgang Seifen hat nun alle Rekorde erreicht in meiner Konzert-Skala – immerhin besuche ich kulturelle Anlässe seit gut 55 Jahren. Das war nun ein absolut hinreissendes Konzert, selbst die unbequemen Kirchenbänke störten mein Wohlbefinden während fast zweier Stunden nicht im Geringsten, weil mich diese Kunst an der Orgel derart faszinierte. Zur Untermauerung Ihrer geglückten Auswahl des Programms noch folgende Anekdote: Als ich im Anschluss ans Konzert mit dem Bus nach Hause fuhr, setzte sich ein jüngere Frau visà-vis und wir kamen ins Gespräch. Wir merkten sehr rasch, dass beide am Konzert von Seifen waren. Es stellte sich heraus, dass die Frau extra wegen dem Musiker aus Freiburg in Breisgau nach Menzingen angereist war, um dieses Erlebnis zu geniessen. Sie hatte auf der Webseite des Organisten gesehen, dass dieses Konzert das Einzige war im südlichen Teil von Deutschland/Schweiz in nächster Zeit. Diese Chance wollte sie packen, es seien ja bloss drei Stunden pro Fahrtweg. Auch sie war ebenfalls hin & weg vom Gehörten, die Reise habe sich so etwas von gelohnt.» Diese und viele weitere positive Echos erfreuen uns sehr und spornen uns an, auch in der nächsten Saison wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammen zu stellen. Die Konzertsaison 2023/2024 wird am Samstag, 30. September eröffnet. Wir feiern das Jubiläum «20 Jahre Menzinger Rieger-Orgel» mit einem Orgel-Morgen mit drei Kurz-Konzerten. Reservieren Sie sich doch dieses Datum bereits jetzt. Für die Kommission Kirchenkonzerte der Kirchgemeinde Menzingen
Trix Gubser
Im Rahmen der Reli-Werkstatt trafen sich Jugendliche der zweiten und dritten Oberstufe zum Anlass «das Pessachfest und seine Speisen». Sie erfuhren Spannendes über den Hintergrund und die Bedeutung des wichtigsten jüdischen Festes und liessen sich mit Interesse auf das Thema ein. Zudem genossen sie das Verkosten der typischen Speisen.
Das siebentägige Pessachfest erinnert Jüdinnen und Juden an die Ereignisse rund um die Flucht ihrer Vorfahren aus Ägypten. Das Fest beginnt mit dem Sederabend, welcher nach einem genau vorgegebenen Plan abläuft. Die jüdischen Kinder am Tisch sind aufgefordert, Fragen zu stellen. Dadurch sollen sie möglichst viel über die Anfangszeit ihrer Religion erfahren. Auf dem Tisch steht der Sederteller mit sieben vorgeschriebenen Speisen. Jede von ihnen erinnert an ein Ereignis während der Sklaverei in Ägypten:
Petersilie erinnert an den Frühling. Salzwasser steht für die Tränen der Israeliten in Ägypten. Mazza – das flache, ungesäuerte Brot – erinnert an die Eile beim Auszug aus Ägypten, so dass die Zeit fehlte, das Brot aufgehen zu lassen. Bittere Kräuter deuten an, wie bitter und schwer das Leben in der Sklaverei in Ägypten war. Charoset – eine Mischung aus geriebenen Äpfeln, Nüssen und Wein – steht für den Lehm der Ziegelsteine, die die Juden in Ägypten herstellen mussten. Ein hart gekochtes Ei erinnert an ein spezielles Zusatzopfer im Tempel. Ein angebratener Knochen steht für das Opferlamm, das in der Pessachnacht geschlachtet wurde.
Als Jude feierte Jesus das Pessachfest jedes Jahr. Kurz vor seinem Tod beauftragte er seine Jünger, alles für das Pessachmahl bereitzustellen. Die Bibel berichtet, dass er während des Essens die vorgeschriebene Ordnung des Sederabends verliess. Er sprach neue Worte, als er das Brot seinen Leib und den Wein sein Blut nannte. Entsprechend verwirrt waren wohl die Jünger. Für die katholische Kirche ist das Letzte Abendmahl Ausgangspunkt der Messfeier, in der im Auftrag und Namen Jesu Brot und Wein geteilt werden: Tut dies zu meinem Gedächtnis.
Irmgard Hauser
In der Karwoche und an Ostern trugen viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu bei, dass die Pfarrei die letzten Tage Jesu bedenken und seine Auferstehung freudig-festlich feiern konnte. Dafür sei allen ganz herzlich gedankt! Möge das Osterfeuer in allen Pfarreiangehörigen brennen und helle Funken schlagen.
Christof Arnold
Die neue Osterkerze wurde von Théo Müller gestaltet. Herzlichen Dank! Das Motiv deutet eine Gestalt an, die ihrem Grab entschwindet. Natürlich! Es ist Jesus, den das Grab nicht zurückhalten kann. Theo Müller schreibt dazu: „In der Literatur sind viele Bücher zum Thema
Auferstehung zu finden. Die Auferstehung ist nach dem Omega (Ende). Wir Christen beten im Bekenntnis: «… Wir glauben an die Auferstehung der Toten …» Jesus ist uns vorausgegangen. Niemand hat ihn gesehen. Am dritten Tag war das Grab einfach leer… – In unserer Vorstellung sehen wir eine mystische Gestalt in der Grabesöffnung, die zum Licht entschwindet: So könnte es gewesen sein. Wir wissen es nicht. Doch das ist die Überzeugung, die unseren Glauben ausmacht und stärkt. Auf jeden Fall: Christus ist erstanden …“
Die neue Osterkerze wird uns ein Jahr lang begleiten. Sie wird während jeder Feier der Osterzeit, in allen Taufen, während den Beerdigungen, an der Firmung und in Hochzeitsfeiern für den Christenglauben an die Auferstehung und das Leben brennen.
Christof Arnold
Familien mit kleineren Kindern sind zu einer kindergerechten Feier des Karfreitags ins Pfarreizentrum eingeladen. Sie beginnt um 10:15 Uhr.
Zusammen wollen wir uns mit Jesus auf den Weg machen und erfahren, was an Ostern geschehen ist.
Die Feier wird von Sina Meyer auf der Querflöte musikalisch begleitet.
Ich freue mich auf zahlreiche Interessierte.
Doris Baumann, Angebote für Familien der Pfarrei Menzingen
Palmsonntag
Der Gottesdienst beginnt beim grossen Kreuz auf dem Friedhofplatz mit der Palmsegnung. Anschliessend zieht die Gottesdienstgemeinschaft mit den gesegneten Zweigen in die Kirche ein. Die
Famigo Band begleitet den Gottesdienst musikalisch. Herzlichen Dank der Pfadi für’s Sammeln und Zusammenstellen der Palmsträusschen.
Hoher Donnerstag
Am Hohen Donnerstag gedenkt die Kirche dem Letzten Abendmahl, das Jesus nur wenige Stunden vor seiner Verhaftung, Verurteilung und Kreuzigung mit seinen Freunden gefeiert hat. Dabei
hat er ihnen die Füsse gewaschen, Brot gebrochen und Wein zum Trinken gereicht. In Erinnerung an dieses Geschehen werden den Kindern in der Feier zwar nicht die Füsse, aber die Hände gewaschen. Nach der Eucharistiefeier wird die Kirche vor den Augen der Gottesdienstgemeinschaft für den Karfreitag vorbereitet.
Karfreitag
Am Karfreitag wird an die Leidensgeschichte Jesu erinnert. Zudem wird für die Leidenden von heute gebetet. Am Karfreitagmorgen wird für die Menzinger Familien ein Familienkreuzweg angeboten. In der Karfreitagsliturgie vom Nachmittag begleitet der Kirchenchor von Neuheim die Passionsgeschichte und das Beten mit seinem Gesang. Der Besuch einer Karfreitagsfeier bereitet auf den Stimmungswechsel an Ostern vor.
Osternacht
Die Osternachtfeier beginnt beim grossen Kreuz auf dem Friedhofplatz mit der Feuersegnung. Anschliessend wird die brennende Osterkerze in die dunkle Kirche getragen. Hier wird das Osterlicht weitergegeben und geteilt. Die dunkle Kirche erhält nach und nach einen wunderbaren Glanz. Die Osterbotschaft erzählt vom Sieg des Lebens über den Tod und ruft zur Hoffnung.
Ostersonntag
Die Auferstehung Jesu wird am Ostersonntag in der Kirche Finstersee und in der Pfarrkirche gefeiert. Die Osterfreude soll durch die besondere Feierlichkeit der Gottesdienste zum Ausdruck kommen.
Mit einem herzlichen «Guete Morge mitenand» wurden die Erstkommunionkinder und ihre Begleitpersonen von Eva Maria Müller und Alexandra de Nardo im Pfarreizentrum begrüsst. Eva Maria Müller erzählte zu Beginn die Geschichte des Zöllners Zachäus und was diese mit dem Leitgedanken der diesjährigen Erstkommunionfeier zu tun hat. Danach wurde in zwei Gruppen gearbeitet. Es machte allen sichtlich Spass, ihre Kreativität beim Gestalten des persönliches Kreuzes aus Ton zu beweisen und einen Beitrag für die Dekoration der Kirche zu basteln. Mit Jasmin Nussbaumer wurden die Lieder für die Erstkommunionfeier geübt und bei Esther Staub konnten die Kinder ihr Erstkommunionkleid anprobieren. Beim ausgiebigen Znüni und beim abschliessenden Hot-Dog-Imbiss blieb genügend Zeit zum Austausch und Plaudern. Mit Vorfreude auf das Fest der Erstkommunion am 7. Mai ging der Vormittag zu Ende. Es war mir eine grosse Freude, als Begleitperson meiner Enkelin an diesem Morgen dabei sein zu dürfen. Allen die zum guten Gelingen beigetragen haben, danke ich ganz herzlich. Ihr habt das grossartig gemacht! Brigitta Spengeler
Schön wars, wieder gemeinsam in der Schützenmatt das Suppenzmittag geniessen zu können. Ganz traditionell wurden Suppe, Würstli und Brot serviert. Dank vielen Zuckerbäckerinnen lockte
anschliessend ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet. Vergelt’s Gott allen Spenderinnen und Spendern. Herzlichen Dank auch allen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie allen, die gegessen und gespendet haben. Dank ihrem tollen Einsatz konnte der Fastenopferkampagne Fr. 2’729.60 überwiesen werden.
Edith Meienberg und Erika Staub, Verantwortliche Suppenzmittag