Am Samstag, 14. Januar 2023 um 18.15 Uhr findet das nächste Konzert in der Reihe der Menzinger Kirchenkonzerte 2022/2023 in der kath. Pfarrkirche in Menzingen statt.
Mit zwei Trompeten, Horn, Posaune, Tuba und viel Leidenschaft für Musik, so präsentiert sich das Quintetto Inflagranti mit Basil Hubatka, Bernhard Diehl, Heiner Wanner, Niki Wüthrich und Karl Schimke. Das Quintett musiziert zusammen mit dem Organisten Stefan Schättin. Blech- und Orgelklänge verschmelzen, ergänzen, bereichern und steigern sich zu einem festlichen Konzert mit fröhlich beschwingter Musik zum Jahresbeginn.
Seien Sie herzlich willkommen! Wie immer ist der Eintritt frei. Für einen Kostenbeitrag bei der Türkollekte danken wir im Voraus.
Kommission Kirchenkonzerte
Dank der Mitwirkung von vielen Kindern und Erwachsenen konnte die Pfarrei auch in diesem Jahr stimmungsvolle Weihnachtsgottesdienste feiern. Deshalb gehört ihnen allen ein grosser Dank: den Kindern für das perfekte Weihnachtsspiel, den Ministrantinnen und Ministranten für den würdigen Dienst am Altar, den Musikerinnen und Musikern für die gehaltvolle Musik, den Lektorinnen und Lektoren für das gute Vortragen der Texte, den Gestalterinnen des Adventsweges sowie den Sakristaninnen und Sakristanen für die Liebe zum Detail, den Priestern für ihr Beten und ihre Gedanken.
Ein herzliches Dankeschön geht aber auch an alle Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer für das Mittragen der Feiern im Mitbeten und Mitsingen. Ebenso sei allen herzlich gedankt, die das Kinderspital Bethlehem mit einer Spende unterstützt haben oder bei der Aktion «Zuger helfen Zugern» mitgemacht haben.
Christof Arnold
Zu den Fotos vom Familiengottesdienst am Heiligen Abend
Das Pfarreiteam Menzingen wünscht allen Pfarreiangehörigen frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr. Mögen Frieden, Hoffnung und Freude unsere Tage erfüllen und wir selber zum Segen werden.
Liebe Pfarreiangehörige
Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Was hat es uns alles gebracht? Hoffentlich möglichst viele Glücksmomente, Hoffnungszeichen und kleine persönliche Erfolge. Wahrscheinlich aber auch Niederlagen, Enttäuschungen und schwierige Erfahrungen.
Denn nach Corona kam der Krieg in der Ukraine. Er bewegte die Gemüter und machte bewusst, wie zerbrechlich Frieden und Ordnung sind. Nebst Erschrecken und Ohnmacht hat der Krieg aber auch eine Welle der Solidarität ausgelöst. Geflüchteten wurde Schutz geboten. Nicht zuletzt in Menzingen konnten viele Schutzsuchende im ehemaligen Provisorium des Pflegezentrums und im Institut der Menzinger Schwestern untergebracht werden.
Was wird das Neue Jahr bringen? Hoffentlich mehr Frieden. Mehr Gerechtigkeit. Mehr Schutz für die Schutzlosen. Auch mehr Klimaschutz. Mehr hoffnungsvolle Zukunft. Als Zeichen für diese Hoffnung brennt in der Kirche das Friedenslicht von Bethlehem bis ins neue Jahr hinein. Möge dieses Licht auch in den Herzen der Menschen brennen – an diesem Weihnachtsfest und im Neuen Jahr.
Christof Arnold, Gemeindeleiter
In der Advents- und Weihnachtszeit werden im Rahmen der Aktion «Zuger für Zuger» wieder Lebensmittel gesammelt für Menschen im Kanton Zug, die unter Armut leiden. Die Aktion läuft vom 25. November 2022 bis zum 3. Januar 2023. Es besteht die Möglichkeit, Lebensmittel des täglichen Gebrauchs an Menschen im Kanton Zug zu spenden, die unter Armut leiden. Gesammelt werden Esswaren, die nicht schnell verderblich sind, Putzmittel und Produkte der Körperhygiene. Im Pfarreisekretariat werden die Spenden gerne entgegen genommen.
Die im Jahr 2008 von der «Zuger Woche» und der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug (GGZ@Work) initiierte Aktion wird von der katholischen und der reformierten Kirche unterstützt. Sie nehmen die Lebensmittel entgegen, die anschliessend von der GGZ eingesammelt werden. Im Januar verteilt die GGZ die Lebensmittel in Paketen à 7 bis 8 kg an jene Bewohner des Kantons, die über einen Einkaufsausweis beim «Tischlein deck dich» oder beim Caritasladen verfügen.
Ab dem 4. Adventssonntag, 18. Dezember 2022, wird das Friedenslicht aus Bethlehem in der Pfarrkirche brennen. Traditionsgemäss wurde es von einem Kind an einer Öllampe in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem angezündet und nach Europa gebracht. Hier wird es nun immer wieder geteilt und weitergegeben und gelangt so auch in die Schweiz. Mit diesem Brauch verbunden ist der Wunsch, dass sich das Licht Jesu in der Welt immer weiter ausbreiten mag.
Die Dorfbevölkerung ist eingeladen, das Friedenslicht von der Kirche zu sich nach Hause zu holen. Dort können mit ihm die Christbaumkerzen angezündet und somit eine wunderbare Verbindung zum biblischen Geburtsort Jesu hergestellt werden. Damit das Licht unterwegs nicht verlöscht, werden Langzeit-Friedenslichtkerzen für Fr. 8.- zum Kauf angeboten.
In der Menzinger Pfarrkirche sind seit dem 5. Dezember verschiedene Szenen aus der Weihnachtsgeschichte mit Krippenfiguren dargestellt. So der Verkündigungsengel bei Maria, die Hirten auf den Feldern vor Bethlehem, die drei Könige auf dem Weg und anderes mehr.
Fränzi Röllin, Doris Baumann und Alexandra de Nardo ein herzliches Dankeschön für die liebevolle Arbeit.
Endlich konnte der Samichlaus von den Menzinger Kindern wieder einmal in der Kirche begrüsst werden. Zusammen mit seinen Mitchläusen und den Schmutzli zog er feierlich in die Kirche ein. Nach einer Geschichte und einem Segen begleiteten ihn die Trychler auf den Kirchenplatz. Hier konnten die Kinder den Samichläusen ihre Värsli aufsagen und Liedlein singen, oder einfach auch nur die Hände mit Nüssli und allerlei feinen Sachen füllen lassen. Danke Samichlaus!
Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche feierten am Christkönigssonntag die Menzinger Schwestern gemeinsam mit der Pfarrei den 200. Geburtstag von Mutter Bernarda. Zusammen mit zwei anderen jungen Schwestern zog sie im Jahr 1844 nach Menzingen. Bald darauf eröffnete sie im Dorf die erste Schule für Mädchen. Was damals klein begann, zog Kreise. Zum einen schlossen sich immer mehr junge Frauen der Schwesterngemeinschaft an. Zum anderen wurde Menzingen zu einem Zentrum der Lehrerinnenausbildung. Bald schon wurden junge Schwestern in andere Orte der Innerschweiz geschickt, um als Lehrerinnen zu wirken. Noch im gleichen Jahrhundert übernahmen die Menzinger Schwestern Schulen in Chur, St. Gallen und im angrenzenden Ausland. Zudem begann die Gemeinschaft junge Frauen ohne klösterliche Ambitionen für den Lehrerinnenberuf auszubilden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden junge Schwestern mit einen Lehr- und Missionsauftrag in ferne Länder geschickt.
Die verdienstvolle Geschichte der Gemeinschaft würdigend, gestalteten Schülerinnen und Schüler der Menzinger Musikschule zusammen mit ihren Lehrerinnen den musikalischen Rahmen des Festgottesdienstes. Vier junge Heiligkreuzschwestern aus Deutschland berichteten von ihrer Berufung, ihren Hoffnungen und Erwartungen. Zudem brachten Mitglieder des Trachtenvereins sowie Schwestern in traditionellen Kleidern ihrer Heimatländer Gaben zum Altar.
Christof Arnold, Gemeindeleiter
Liebe Pfarreiangehörige
In diesen Tagen beginnt der Advent. Da sind wir Christinnen und Christen eingeladen, uns innerlich auf Weihnachten vorzubereiten. Das Leitwort «Guter Hoffnung» kann uns dabei begleiten.
Zugleich kann es uns einladen, dem Schweren in der Welt und in unserem Leben jene Hoffnung entgegenzuhalten, die mit Jesus in die Welt gekommen ist: Die Hoffnung, dass Frieden sich
durchsetzen kann. Die Hoffnung, dass Nächstenliebe entgegen jeglicher Grammatik ein Tätigkeitswort wird. Die Hoffnung, dass Gott in jedem Menschenleben erfahren werden kann.
In den Menzinger Adventsgottesdiensten wird das Leitwort «Guter Hoffnung» immer wieder aufgegriffen. Zudem wird in der Kirche ein Hoffnungsbaum aufgestellt. An ihm können Hoffnungsworte auf Bändern festgemacht werden.
Christof Arnold für das Pfarreiteam