Trittst im Morgenrot daher,
Seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.
In regelmässigen Abständen wird die Schweizer Nationalhymne in Frage gestellt. Die Kritik: Der religiöse Text sei nicht zeitgemäss und der Name Gottes habe in einer Nationalhymne nichts zu suchen.
Entstanden ist der Schweizerpsalm in der Zeit der Klosteraufhebungen. Da besetzten im Jahr 1841 bewaffnete Truppen des Kantons Aargau das Zisterzienserkloster Wettingen. Die Mönche wurden enteignet und vertrieben. In der Folge zog der Zisterzienserpater Alberik Zwyssig zu seinem Bruder ins Zugerland. Bald darauf bat ihn ein früherer Freund, Leonhard Widmer, einen von ihm verfassten Liedtext zu vertonen. Im Text wurden die Schweizerinnen und Schweizer eingeladen, Gott – und nicht sich selber oder persönliche Ansichten – als höchstes Mass anzuerkennen. Zumal Widmer trotz seiner liberalen Gesinnung unter dem Unfrieden im Land litt.
Damals ahnte keiner der beiden Autoren, dass der Schweizerpsalm 1961 vom Bundesrat zur provisorischen Nationalhymne erkoren werden würde. Grund: Die Menschen hierzulande wollten die Melodie der alten Hymne nicht mehr mit England und Lichtenstein teilen. Weitere zwanzig Jahre später erhielt die Nationalhymne die definitive Anerkennung. Tatsächlich tönt der Text des Schweizerpsalms in heutigen Ohren ziemlich pathetisch. Die Melodie ebenso. Trotzdem ist der Schweizerpsalm Teil der Schweizer Kultur. Ebenso das im Text offensichtliche christliche Erbe. Die Aneignung fremder Kulturelemente mag oftmals problematisch sein . Die Ablehnung der eigenen Kultur und Wurzeln jedoch auch.
Christof Arnold
Sommerzeit ist Ferienzeit. Dabei können nicht alle Menschen verreisen. Den Daheimgebliebenen wünschen wir ruhige und erholsame Tage in der gewohnten Umgebung. Zumal es gerade auch in unserer Gegend Neues und Wunderbares zu entdecken gibt. Jenen, die in die Ferien fahren können, wünschen wir gute Erholung, spannende neue Eindrücke und eine gute Heimkehr.
Ihr Pfarreiteam
Im Gottesdienst vom Sonntag, 30. Juni durften wir sechs neue Ministrantinnen und Ministranten in die Mini-Schar aufnehmen. Wir wünschen ihnen viel Freude bei ihrem Dienst und gute Kameradschaft in der Gruppe.
Die Kirchgemeindeversammlung, an welcher 46 stimmberechtigte Personen sowie Gäste teilgenommen haben, hat folgende Beschlüsse gefasst und Informationen erhalten:
1. Der Verwaltungsbericht des Kirchenrates 2023 wird von der Versammlung zur Kenntnis genommen.
2. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 26. Juni 2023 wird einstimmig genehmigt und verdankt.
3. Die Aussensanierung der St.-Anna-Kapelle wurde mit einem Mehraufwand von CHF 22‘348.50 (Rechnung CHF 77’348.50) gegenüber dem budgetierten Betrag von CHF 55‘000.00 realisiert. Die Schlussabrechnung wird einstimmig genehmigt.
4. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Pfarrhauses wurde mit einem Mehraufwand von CHF 8‘082.25 (Rechnung CHF 58’0082.25) gegenüber dem budgetierten Betrag
von CHF 50‘000.00 realisiert. Die Schlussabrechnung wird einstimmig genehmigt.
5. Jahresrechnung 2023
1. Bei der Gewinnverwendung werden zusätzlich zum Antrag des Kirchenrats zwei Anträge gestellt, welche beide eine «Innen-Reinigung und -Sanierung der Pfarrkirche» verlangen. Dem Antrag, den Ertragsüberschuss von CHF 186’773.71 an die kumulierten Ergebnisse der Vorjahre (Freies Eigenkapital, Konto 2999.00): CHF 186’773.10 zuzuweisen, stimmen 40 Stimmberechtigte zu.
2. Dem Antrag, für die Vorfinanzierung «Reinigung Pfarrkirche und Innensanierung» CHF100’000.00 zu sprechen, stimmen 5 Stimmberechtigte zu. Bei der anschliessenden Gegenüberstellung des obsiegenden Antrags gegen den Antrag des Kirchenrats wird der neue Antrag grossmehrheitlich angenommen. Der Gewinn aus der Rechnung 2023 wird also dem freien Eigenkapital
zugewiesen und gleichzeitig erhält der Kirchenrat den Auftrag, die Innenreinigung und Sanierung der Pfarrkirche vor dem Jubiläumsfest 2025 zu vollziehen. Abschliessend wird die Jahresrechnung 2023 genehmigt und dem Kirchenrat und der Rechnungsführerin, unter Verdankung der geleisteten Arbeit, Entlastung erteilt.
6. Der Finanz- und Investitionsplan 2025 – 2029 wird ohne Fragen zur Kenntnis genommen.
7. Budget 2025
1. Das Budget 2025 wird im Bereich «Unterhalt Pfarrkirche» um CHF 100’000 erhöht, um die Innenreinigung und Sanierung vornehmen zu können. Nach dieser Anpassung wird das Budget
durch die Kirchgemeindeversammlung mit einem Verlust von CHF 66’000.00 einstimmig genehmigt.
2. Das Beibehalten des Steuerfusses von 9% des kantonalen Einheitssatzes wird einstimmig genehmigt.
8. Ersatzwahlen: Trotz intensiver Suche der politischen Parteien wie auch von Seiten des Kirchenrates konnte für dieses Amt für die restliche Amtsperiode 2022 – 2025 kein geeigneter Ersatz gefunden werden. Somit bleibt das Amt vorderhand vakant. Der Kirchenrat wird weiterhin geeignete Personen ansprechen.
9. Verschiedenes: Der Kirchenrat und der Gemeindeleiter berichten über diverse Geschäfte, Personalwechsel und bevorstehende Anlässe.
Ein Hauch von Indien schwebte am Samstagmorgen, 15. Juni 2024 durch den Pfarreisaal. Sechs indische Tänzer und Tänzerinnen führten in ihren farbenprächtigen Kostümen einen anmutigen Tempeltanz vor. Unter der Anleitung des Jesuitenpaters Saju erzählten sie tanzend, mit Handgesten, Körperhaltung und Mimik eine Geschichte aus der indischen Götterwelt. Danach tanzte die Gruppe den Sonnengesang des Heiligen Franz von Assisi und den bibllischen Pfingstbericht.
Der Leiter der Gruppe, Pater Saju, führt in der Nähe der indischen Stadt Kalkutta seit gut 25 Jahren eine Schule für Tanz und Kunst. Damit stärkt er das Selbstbewusstsein von Kindern aus der untersten Gesellschaftsschicht, ermöglicht ihnen eine Ausbildung und erhöht ihre Chancen der Armut zu entkommen.
Auch hat es sich P. Saju zur Aufgabe gemacht, Elemente aus dem indischen Tempeltanz christlich umzudeuten und auf seine einmalige Art biblische Geschichten den Zuschauern und Zuschauerinnen tanzend ins Herz zu tragen. So geschehen am 15. Juni im Menzinger Pfarreizentrum, wo P. Saju mit seinem Ensemble durch die tänzerische Darstellung des Heiligen Geistes, dessen Hauch in die Herzen der Anwesenden wehen liess.
Marek Steiskal
Am Samstag, 15. Juni 2024 wird der indische Jesuitenpater Saju in der Pfarrei Menzingen zu Gast sein. Er verbindet christliche Spiritualität mit klassischem indischem Tanz. Tanzend ermöglicht er einen neuen Zugang zum Gewohnten und öffnet zugleich den Blick für eine andere Kultur.
Bei seinem Besuch tanzt Pater Saju eine indische Mythologie und den biblischen Pfingstbericht. Als Dolmetscher – auch zwischen den Kulturen – wird Pater Toni Kurmann amten. Letztlich aber lebt die Begegnung von der Mimik, Gestik und vom Tanz.
Ort: Pfarreizentrum «Vereinshaus» Menzingen
Datum: Samstag, 15. Juni 2024
Zeit: 10.00 Uhr
Kosten: Freiwillige Kollekte
Nach dem ca. stündigen Tanzvortrag sind alle Teilnehmenden zur persönlichen Begegnung bei Kaffee und Zopf eingeladen. Herzlich willkommen.
Der Fronleichnamsgottesdienst vom Donnerstag, 30. Mai wird in der Pfarrkirche gefeiert. Beginn ist um 9:00 Uhr.
Anschliessend an den Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro ins Pfarreizentrum eingeladen.
18 Kinder konnten am Sonntag, 5. Mai zum ersten Mal die Kommunion empfangen. Es war ein wunderbares Fest.
Möge dieser Festtag den Kindern in bester Erinnerung bleiben. Wir wünschen ihnen und ihren Familien alles Gute auf ihrem Glaubens- und Lebensweg.
Pfarreiteam Menzingen
Im Monat Mai wird Maria, die Mutter Jesu, in besonderer Weise verehrt. In Maiandachten wird über ihre Rolle in der Heilsgeschichte nachgedacht. Mit dem Rosenkranz und anderen Gebeten wird um ihre Unterstützung und Fürbitte gebeten. Auf dem Menzinger Pfarreigebiet werden die Gläubigen zu drei Marienandachten eingeladen:
Samstag, 4. Mai, 19:00 Uhr – der Gottesdienst in Finstersee wird als Maiandacht begangen.
Mittwoch, 15. Mai, 19:00 Uhr- die LiturgieOase der Frauen Menzingen laden in die Wendelinskapelle im Stalden ein.
Sonntag, 26. Mai, 19:30 Uhr – der Gottesmutter wird in der Bartholomäuskapelle im Schönbrunn gedacht.
Herzlich willkommen!
Am Sonntag, 5. Mai, feiern 18 Kinder in der Pfarrkirche ihre Erstkommunion. Im Religionsunterricht und in verschiedenen ausserschulischen Anlässen haben sie sich auf diesen Tag vorbereitet. Und nun ist es soweit:
Bei trockenem Wetter werden die Kinder in einer kleinen Prozession von der Schützenmatt zur Kirche gehen. Hierbei werden sie von der Musikgesellschaft begleitet.
Folgende Kinder feiern am 5. Mai in Menzingen ihre Erstkommunion:
Robin Abegg, Lena Baumgartner, Damian Birchler, Sara Blattmann, Goncalo da Cunha Soares, Emilio Dietschweiler, Phoenix Higgs, Livia Kilchmann, Patrik Pruginic, Patrik Nushi, Nora Nussbaumer, Lukas Ritz, Joel Röllin, Sara Röllin, Patricia Schnider, Emma Seefried, Marc Staub, Melina Stocker
Wir wünschen den Kindern und ihren Familien einen unvergesslichen Festtag und alles Gute auf
ihrem Glaubens- und Lebensweg.