Die Firmung

In unserer Pfarrei bereiten sich die Jugendlichen der beiden Pfarreien Menzingen und Neuheim gesamt auf die Firmung vor. Dieser Firmweg beginnt jeweils im September und richtet sich an Firmkandidatinnen und Firmkandidaten ab 16 Jahren. Im Sakrament der Firmung, das meist an einem Sonntag im Juni gefeiert wird empfangen die Firmlinge den heiligen Geist, der sie auf ihrem weiteren Lebensweg bestärken und unterstützen soll. So ist die Firmung ein Ritual des Übergangs zum Erwachsenwerden und will für diese kommende Zeit neue Kraft und neuen Mut schenken. Aus diesem Grund werden auf die Firmlinge die vielfältigen Gaben des Heiligen Geistes herabgerufen: der Geist der Weisheit und Einsicht der Geist des Rates, der Erkenntnis und der Stärke der Geist der Frömmigkeit der Geist der Gottesfurcht.

Der Firmspender - meist der Bischof - legt den jungen Männern und Frauen anschliessend die Hand auf den Kopf und zeichnet auf ihre Stirn ein Kreuz mit Chrisam. Dadurch wird die Verbindung zur Taufe deutlich. Der Lebensweg mit Gott, der in der Taufe begonnen hat, wird hier noch einmal erinnert und bestärkt durch die Worte: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Als Teil des Volkes Gottes haben die Firmlinge wie alle Gläubigen Anteil am priesterlichen, königlichen und prophetischen Auftrag der Kirche, sich in Wort und Tat als Zeugen Christi zu erweisen.

 

So bekräftigt das Sakrament der Firmung nach Taufe und Eucharistie auch ein weiteres und letztes Mal die Zugehörigkeit des Firmanden bzw. der Firmandin zur katholischen Kirche. Waren es in der Taufe noch die Eltern, die stellvertretend das Bekenntnis zum christlichen Glauben gesprochen haben, bekennen die Firmlinge jetzt eigenständig diesen Glauben und erklären öffentlich ihre Zugehörigkeit zur katholischen Kirche.

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