Beerdigung

Wir alle wissen, dass wir nicht ewig leben können und jeder zu seiner Zeit einmal sterben muss. Nur allzu gerne vergessen wir diese Vergänglichkeit und Endlichkeit des Lebens. Doch durch das Sterben eines lieben Menschen werden wir mit dieser Realität immer wieder konfrontiert. Häufig stellt sich dann auch die Frage: Was kommt nach dem Tod?

Auf diese Frage hat leider keiner eine Antwort, aber wir Christen leben und sterben in der Hoffnung, das das Leben mit dem Tod nicht zu Ende geht. Vielmehr vertrauen wir darauf, dass wir in einer verwandelten Form weiterleben und zu Gott, unserem Vater, kommen. Trotz dieser Hoffnung auf eine glückliche Zukunft, macht uns der Tod eines geliebten Menschen traurig und oft ist es schwer, diesen Tod zu akzeptieren. Gerade, wenn es sich um Menschen handelt, die in der Blüte ihres Lebens standen oder sich noch um ihre Kinder kümmern mussten. Es bleibt die Trauer, die Fassungslosigkeit, vielleicht auch Wut und Angst.

Die kirchliche Trauerfeier und Beerdigung versucht diese Aspekte aufzugreifen. Sie bietet einen Rahmen, in dem man sich vom verstorbenen Menschen feierlich verabschieden und seines Lebens dankbar erinnern kann. In ihr legen wir ihn zurück in Gottes Hände. Gleichzeitig soll die Trauerfeier auch Trost spenden, indem sie uns durch ihre Texte und Gebete immer wieder daran erinnert, dass Christus für uns alle gestorben ist, um uns zu erlösen. Er ist der Erste, der von den Toten auferweckt wurde und wir glauben, dass ihm alle Verstorbenen folgen werden.

Bei einem Todesfall wenden Sie sich möglichst bald ans Pfarramt, um den Termin der Trauerfeier und der Beisetzungsfeier vereinbaren zu können. Sie finden jeweils Dienstags, Donnerstags oder Samstags um 09.30 Uhr statt. Nach einem Erstgespräch wird jemand der Seelsorger mit den nächsten Angehörigen in einem weiteren Gespräch die Trauerfeier besprechen.

Weiter Infos unter (Todesfall was nun)

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Herr, keine Stunde meines Lebens ist so gewiss wie die meines Todes. Aber auch keine Stunde ist so ungewiss. Ich weiß nicht, wann, ich weiß nicht, wie, ich weiß nicht, wo sie mich treffen wird. Nur das eine weiß ich, dass sie mir Angst und Schrecken einjagen wird. Darum, Herr, bitte ich dich schon jetzt, verlass du mich nicht in dieser Stunde, in deine Hände lege ich mein Leben und mein Sterben.

aus: Gebete für das ganze Leben, Benno-Verlag, Leipzig 2004

 

Veranstaltungen

Sonntag, 10. Dezember 2017. 11:15 Uhr
Chor-/Orgelkonzert in der Pfarrkirche

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