Kapelle Schönbrunn

Patron St. Bartholomäus

 

Reservation:

kath. Pfarramt

Tel

041 757 00 80

 

 

Email:

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Kapellensigristin:

Vreny Gössi – Zürcher, Schönbrunn, Edlibach

 

Ein Hinweis in eigener Sache: Diebstahlssicherung. Seit mehreren Jahren sind alle Gegenstände in der Kapelle elektronisch gesichert. Diese Sicherungsanlage wird ständig aktualisiert und ist direkt mit der Kantonspolizei verbunden.

Geschichte der Kapelle Schönbrunn (St. Bartholomäus)

In der Nähe der Kapelle, etwa im 13. Jahrhundert stand ein Nonnenkloster. Das Alter der Kirche ist nicht sicher, es findet sich jedoch auf einer der zwei Glocken die Jahrzahl 1400. Die Kapelle stand unter dem Abt von Kappel und bekam 1455 einen eigenen Frühmesser. Die Pfrunde wurde aber im Jahre 1495 unter dem Namen "die kleine Pfrunde "nach Menzingen versetzt.
1403 wird die Kapelle bereits genannt.
1455 Neuweihe
1531 im 2. Kappellerkrieg beschädigt
1863 neugotische Renovation
1913/14 Renovation unter der Leitung von Dr. Robert Durrer
1973/74 Restauriert und unter den Schutz der schweizerischen Eidgenossenschaft gestellt
24.August 1974 Neuweihe
Die Kapelle hatte früher, wohl als sie noch zur Pfarrei Baar gehörte, einen eigenen Friedhof

Sage zur Kapelle Schönbrunn 

DIE FROMME KLAUSNERIN VON SCHÖNBRUNN

Um die Wende des 12. und 13. Jahrhunderts waren auf der Höhe von Schönbrunn fromme Frauen. Auf dem "Chileboden" unterhalb der heutigen Kapelle soll nach der Volksmeinung eines der Schwesternhäuser gestanden haben.
Über diese Klausnerinnen erzählt die folgende Sage:
In irdenem Gefässe liegt tief unter der Erde ein grosser Schatz. Der wird von einer frommen Frau behütet und bewacht. Im Verlaufe eines Jahrhunderts rückt nun der reiche Schatz immer weiter und weiter hinauf und durchbricht dann endlich die Erde, um ans Tageslicht zu gelangen. Nun kann dieser Schatz leicht gehoben werden. Doch bei der Arbeit darf kein Sterbenswörtchen gesprochen werden. Einst war nun wiederum der Zeitpunkt angebrochen, in welchem der Schatz sichtbar wurde. Zwei Männer aus der Gegend gingen daran, den Schatz zu heben. Da sah plötzlich einer der Schatzheber aus der Richtung der Kapelle eine Prozession frommer Schwestern nahen und verwundert stiess er seinen Helfern in die Seite und sagte :"Du, sieh dort!" Im gleichen Augenblick versank aber der Schatz im Erdboden und die schatzhütende Klausnerin seufzte bang, dass sie nun endlich erlöst worden wäre, wenn sie beide geschwiegen hätten. Nun aber müsse sie wiederum weitere hundert Jahre den Schatz hüten und warten, bis einer komme und den köstlichen Fund unter strengem Stillschweigen berge. Mit dem Schatz und der hütenden Schwester war auch die lange Prozession der betenden Frauen verschwunden und die zwei Schatzsucher standen mit leeren Händen da.

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Stand: Januar 2014

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