Kapelle Fürschwand

Patronin St. Anna

Reservation:

kath. Pfarramt

Tel.

041 757 00 80

   

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Kapellensigrist: Ottilia Röllin - Betschart, Fürschwand Menzingen


Geschichte der Kapelle Fürschwand (St. Annakapelle)

Beim Neubau der Kapelle im Jahre 1864 wurden die Wappen der an der Gubelschlacht beteiligten Orte gemalt. Die Statuen (Kopien, 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Originale noch vorhanden) stellen St. Anna selbdritt, St. Verena und St. Barbara dar.

Vorher stand dort ebenfalls eine kleine Kapelle. Die Legende sagt, dass sich an dieser Stelle die Innerschweizer vor der Schlacht am Gubel 24.Oktober 1531 zum Gebet versammelt haben. Es war die Entscheidungsschlacht im zweiten Kappelerkrieg: Die innerzürcherischen Wirren sollten sich bald einmal als harmlos erweisen gegenüber der Gefahr, die dem reformierten zürcherischen Staatswesen von aussen drohte. Die fünf katholischen Orte der Innerschweiz waren entschlossen, ein weiteres Vordringen der Reformation zu verhindern und verbündeten sich zu diesem Zwecke sogar mit dem Erzfeind Österreich. Die Kriegserklärung Zürichs liess nicht lange auf sich warten und im Juni 1529 standen sich die feindlichen Heere bei Kappel gegenüber. Der Vermittlung durch den Glarner Landammann war es zu danken, dass es für einmal noch ohne Blutvergiessen abging.

Der Friede - es war eher ein Waffenstillstand - dauerte nicht lange; denn bereits am 9. Oktober 1531 erklärten die Innerschweizer den Zürchern den Krieg. Diesmal begannen die Feindseligkeiten unter völlig veränderten Vorzeichen. Waren bei der ersten Auseinandersetzung die Zürcher numerisch deutlich überlegen, so waren es nun die Altgläubigen. Für die Zürcher wirkte sich zudem fatal aus, dass Huldrych Zwinglis hartes Durchgreifen gegen die alten Söldnerführer die Zürcher ihrer fähigsten Führer beraubt hatte. So kam es, wie es kommen musste: Die Zürcher erfuhren am 11. Oktober 1531 bei Kappel und namentlich am Gubel eine vernichtende Niederlage. Mehr als 500 Zürcher fielen in dieser Schlacht, während die Innerschweizer kaum 100 Mann verloren. Zu den Gefallenen auf der Zürcher Seite musste man auch Huldrych Zwingli zählen. Durch den Tod Zwinglis hatte die Zürcher Reformation auch ihren wichtigsten geistigen Führer verloren.

Gott sei Dank haben sich die Zeiten geändert. So wurde im Jahre 1981 beim Gedenken an „450 Jahre Schlacht am „Gubel“ bei der Schlachtkapelle folgende Tafel angebracht: „1531 gegeneinander – 1981 miteinander“

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Stand: Januar 2014

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